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03.07.2011

14:42 Uhr

30 Prozent Preisrückgang

Griechische Immobilien werden verschleudert

30 Prozent Preisrückgang binnen eines Jahres: Griechische Häuser sind derzeit so günstig zu haben wie seit langem nicht mehr. Viele betuchte Ausländer gehen nun auf Shoppingtour - oder spekulieren auf weiteren Rückgang.

Immobilien in Santorin: Wer kaufen will, sollte es jetzt tun. Oder darauf hoffen, dass die Preise weiter sinken. Quelle: gms

Immobilien in Santorin: Wer kaufen will, sollte es jetzt tun. Oder darauf hoffen, dass die Preise weiter sinken.

Rhodos/BerlinInfolge der Schuldenkrise in Griechenland haben die Immobilienpreise für Ferienobjekte auf den Inseln nach Angaben eines Maklers auf Rhodos einen Tiefpunkt erreicht. Je nach Standort seien sie seit April vergangenen Jahres um fünf bis 30 Prozent zurückgegangen, sagte Geschäftsführer Georg Petras, Lizenzpartner der Maklerkette Engel & Völkers. Das Preisniveau sei auf den Stand von vor sechs bis sieben Jahren abgesunken. Viele ausländische Käufer wollten die Situation nun für günstige Immobilienkäufe nutzen.

Aus Sicht des Immobilienverbands Deutschland (IVD) warten die meisten deutschen Interessenten aber noch ab. „Die Anleger wolle nicht in das fallende Messer greifen“, sagte Verbandsvize Jürgen Michael Schick. Meistens seien es Privatleute, die Ferienhäuser und -wohnungen kauften - und die seien generell vorsichtig. Mancher spekuliere auch darauf, dass die Preise noch weiter fallen. „Wachstumsphantasien hat für den griechischen Markt keiner.“

Auf der Beliebtheitsskala der deutschen Ferienimmobilienkäufer stehe die Ägäis nicht auf den vorderen Plätzen, häufiger griffen sie zu Objekten in Deutschland, Spanien, Österreich und Italien. „Wir haben aber im gesamten Mittelmeerraum einen schwächelnden Immobilienmarkt“, sagte Schick. In Spanien hätten die gesunkenen Häuserpreise die Wirtschaftskrise verursacht, in Griechenland sei es umgekehrt.

Makler Petras illustrierte am Beispiel einer Villa mit rund 270 Quadratmetern Wohnfläche und fünf Schlafzimmern den Preisverfall: Sie sei 2009 für 850.000 Euro angeboten worden, jetzt für 695.000 Euro. „Wir haben 30 bis 50 Anfragen pro Woche“, berichtet Petras, der von enormer Nachfrage sprach. Interessenten meldeten sich vor allem aus Deutschland, Österreich, England und Italien.

Von

dpa

Kommentare (8)

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Account gelöscht!

03.07.2011, 19:08 Uhr

Einen weiteren Anbieter habe ich im Internet gefunden unter www.zweitimmobilien.eu Mir wurde gesagt, dass die Angebote sogar um bis zu 50% gefallen sind. Auch sind viele Anbieter noch nicht auf den Markt gekommen, da es sich hier um einen geschlossenen Markt handelt, wo die Anbieter wenige Informationskanäle ins Ausland haben. Er hat mir empfohlen auch individuell anzufragen, da günstige Objekte nicht immer in der Werbung sind, sondern unter der Hand verkauft werden.

Mich würde die Meinung auch anderer Leser interessieren, wie ich am besten zu einem günstigen Objekt direkt am Mittelmeer komme.

Account gelöscht!

03.07.2011, 19:09 Uhr

Einen weiteren Anbieter habe ich im Internet gefunden unter www.zweitimmobilien.eu Mir wurde gesagt, dass die Angebote sogar um bis zu 50% gefallen sind. Auch sind viele Anbieter noch nicht auf den Markt gekommen, da es sich hier um einen geschlossenen Markt handelt, wo die Anbieter wenige Informationskanäle ins Ausland haben. Er hat mir empfohlen auch individuell anzufragen, da günstige Objekte nicht immer in der Werbung sind, sondern unter der Hand verkauft werden.

Mich würde die Meinung auch anderer Leser interessieren, wie ich am besten zu einem günstigen Objekt direkt am Mittelmeer komme.

lol

03.07.2011, 20:47 Uhr

Will hier jemand Stimmung machen? Stimmt nämlich alles nicht ganz! Die Immobilienpreise sind in GR merkwürdigerweise nur sehr wenig gefallen. 'Engel & Völkers' ? Na ja, da muss ich jetzt aber schmunzeln ;) Und über den letzten Abschnitt umso mehr.
Ansonsten nette Werbung, aber warum ist sie als Reportage getarnt?

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