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10.06.2014

16:13 Uhr

Abwärtstrend gestoppt

Spanische Immobilienpreise fangen sich langsam

Seit dem Platzen der Blase 2008 kannten spanische Immobilien kein Halten mehr, die Preise fielen ins Bodenlose. Diese Talfahrt scheint nun gestoppt, in einigen Regionen gibt es sogar Anlass zu verhaltenem Optimismus.

In den 90ern und nach der Jahrtausendwende herrschte in Spanien – etwa wie hier in Madrid – ein Bauboom. Bis die Blase platzte. Unter der Übersättigung des Marktes leiden die Preise bis heute. Reuters

In den 90ern und nach der Jahrtausendwende herrschte in Spanien – etwa wie hier in Madrid – ein Bauboom. Bis die Blase platzte. Unter der Übersättigung des Marktes leiden die Preise bis heute.

MadridDer freie Fall der Häuserpreise in Spanien scheint gestoppt. Im Mai sanken die Preise zum Vorjahresmonat nur noch um vier Prozent, wie die Immobilienbewertungsgesellschaft Tinsa am Dienstag mitteilte. So gering war der Preisverfall seit März 2011 nicht mehr. Im April waren es noch 4,7 Prozent. Im ersten Quartal verbilligten sich Häuser nur noch um 1,6 Prozent im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Vorjahres, wie das spanische Statistikamt zu Wochenbeginn mitteilte. Einen niedrigeren Wert hat es seit fast vier Jahren nicht mehr gegeben.

In Madrid stiegen die Häuserpreise erstmals seit vier Jahren wieder. Im Baskenland und auf den Balearen verteuerten sich Wohnimmobilien erstmals seit sechs Jahren. Spaniens Wirtschaft erholt sich derzeit nach einer langen Rezession, die 2008 durch eine geplatzte Immobilienblase ausgelöst wurde. Laut Tinsa sind die Häuserpreise seit dem Höhepunkt des Immobilienbooms im Dezember 2007 mittlerweile um 40 Prozent gefallen.

Von

rtr

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