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30.12.2013

11:52 Uhr

Ausblick 2014

Hauspreise in Großbritannien dürften steigen

Auch im Jahr 2014 werden die Hauspreise in Großbritannien wohl weiter anziehen. Noch immer übersteigt die Nachfrage das Angebot bei weitem. Vor allem London und der Südosten werden so immer teurer.

Gerade im Gebiet um London wird der Hauskauf immer teurer. dpa

Gerade im Gebiet um London wird der Hauskauf immer teurer.

Die Hauspreise in Großbritannien sind im Dezember gestiegen. Die Entwicklung dürfte sich ins kommende Jahr hinein verlängern. Dabei werden wohl London und der Südosten des Landes eine führende Rolle einnehmen, prognostiziert das britische Immobilienmarktforschungsunternehmen Hometrack.

Wie aus einer Studie vom Montag hervorgeht, betrug der Anstieg in England und Wales im Vergleich zum November 0,5 Prozent. Im Gesamtjahr 2013 kletterten die Preise um 4,4 Prozent und erholten sich damit von einem Rückgang um 0,3 Prozent im Jahr zuvor. London und der Südosten verzeichneten dabei dabei die höchsten Zuwächse mit 9,1 Prozent bzw. fünf Prozent, während die Preise im nördlichen Landesteil um 0,5 Prozent sanken.

“Die günstigsten Marktbedingungen und eine weitere Preisinflation dürften auf den Süden Englands konzentriert bleiben”, heißt es in einer Mitteilung von Hometrack. “Eine breitangelegte Erholung des Häusermarktes hängt vom Wirtschaftswachstum, dem Arbeitsmarkt und den Haushaltseinkommen ab.”

Der Nachfrageüberhang, verglichen mit dem Angebot, der zu dem Preisanstieg beigetragen hat, dürfte 2014 anhalten. 2013 stieg die Nachfrage um 25 Prozent an, während das zum Verkauf stehende Immobilienangebot lediglich um sechs Prozent zunahm. Eine Stütze für den Markt sei auch das Programm “Help to Buy” der Regierung, das Hausverkäufern mit geringen Ratenzahlungen unter die Arme greift.

Der Immobilienfinanzierer Halifax geht davon aus, dass die Hauspreise im kommenden Jahr zwischen vier und acht Prozent zulegen werden. Exzesse einer Hauspreisblase seien derzeit kaum auszumachen, so Halifax am 23. Dezember. Zudem seien die Behörden auf der Hut, bei einer Überhitzung des Marktes einzugreifen. Mark Carney, Gouverneur der Bank of England, hatte gesagt, dass die Währungshüter die Lage aufmerksam verfolgten.

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