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22.06.2016

16:16 Uhr

Berlin, Hamburg, München

Wohnraum bleibt laut einer Studie Mangelware

In deutschen Großstädten werden auch in Zukunft zu wenige Wohnungen gebaut. Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. In ländlichen Regionen wird gleichzeitig am Bedarf vorbei gebaut.

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KölnWohnraum bleibt in deutschen Großstädten laut einer Studie auch künftig Mangelware. Vor allem in großen Ballungszentren wie Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart oder Düsseldorf würden zu wenige neue Wohnungen gebaut, heißt es in einer am Mittwoch vorgelegten Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Insgesamt müssten nach Berechnungen des Instituts in Deutschland bis 2020 jährlich rund 380.000 Wohnungen errichtet werden. Tatsächlich seien im vergangenen Jahr jedoch nur 247.000 Wohnungen gebaut worden.

Während in großen „Schwarmstädten“ die Zahl der Neubauten mit der steigenden Nachfrage nicht mithalten könne, werde in vielen ländlichen Regionen häufig am Bedarf vorbei gebaut, beklagte IW-Forscher Ralph Henger. Vor dem Hintergrund sinkender Bevölkerungszahlen werde dort Bauland vielfach zu Dumpingpreisen angeboten, so dass viele Gebäude am Bedarf vorbei errichtet würden. Neben vielen ostdeutschen Regionen seien davon auch Gebiete in Westdeutschland betroffen, etwa in ländlichen Regionen von Bayern, Niedersachsen, Hessen oder Nordrhein-Westfalen.

Von

dpa

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