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26.06.2016

15:00 Uhr

Betongold glänzt

Immobilienboom macht immer mehr Deutsche zu Millionären

Weltweit wächst der Club der Reichen und mit ihnen ihr Vermögen. Im Jahr 2025 könnte sich die Summe auf sagenhafte 100 Billionen Dollar belaufen. In Deutschland erweist sich vor allem der Immobilienmarkt als Treiber.

Der Club der Reichen wächst und mit ihnen ihre Vermögen. In Deutschland erweist sich vor allem der Immobilienmarkt als Treiber. dpa

Immobilien

Der Club der Reichen wächst und mit ihnen ihre Vermögen. In Deutschland erweist sich vor allem der Immobilienmarkt als Treiber.

FrankfurtDer Immobilienmarkt in Deutschland boomt und immer mehr Menschen zählen zum Club der Dollar-Millionäre. 1.198.700 Vermögende zählt die Beratungsgesellschaft Capgemini zwischen Hamburg und München und damit 5,1 Prozent mehr als 2014. „Mit einer der größten Treiber war der deutliche Anstieg der Immobilienpreise“, sagt Capgemini-Experte Klaus-Georg Meyer. Etwa 22,2 Prozent des Geldes der Reichen, die ein Vermögen von mehr als einer Millionen Dollar besitzen, stecken danach in Deutschland in Immobilien. Weltweit sind es im Schnitt 17,9 Prozent.

Getrieben wird der Boom am Immobilienmarkt vor allem in beliebten Ballungsräumen nicht nur vom Zuzug, sondern auch vom Anlagenotstand. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat im Kampf gegen Mini-Inflation und Konjunkturschwäche im Euroraum die Zinsen praktisch abgeschafft.

Sparbuch, Tagesgeld, aber auch als sicher geltende Papiere wie Bundesanleihen werfen so gut wie nichts mehr ab. „Viele typische Anleihe-Investoren wie Versicherungen, Pensionskassen, Stiftungen oder auch Family Offices suchen für fällige Anleihen nach Anlagealternativen“, erläutert die DZ Bank.

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Auch dank des soliden Wirtschaftswachstums stieg die Zahl der Vermögenden in Deutschland im vergangenen Jahr. Aktien fielen als Wachstumstreiber hingegen aus, wie aus dem „World Wealth Report 2016“ hervorgeht. Capgemini legt dabei den weltweiten Aktienindex MSCI zugrunde.

Die Deutsche Bundesbank kommt dagegen zu dem Ergebnis, dass die traditionell eher börsenscheuen Deutschen im vergangenen Jahr durchaus von der Entwicklung am Aktienmarkt profitierten. Auf 5318 Milliarden Euro summierte sich das Vermögen privater Haushalte in Form von Bargeld, Wertpapieren, Bankeinlagen sowie Ansprüchen gegenüber Versicherungen Ende 2015.

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