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14.01.2010

09:08 Uhr

Bieterwettbewerb

Käufer zahlen mehr für Büros

VonReiner Reichel

Der Bieterwettbewerb um erstklassige Bürogebäude in Deutschland hat im zweiten Halbjahr 2009 zugenommen. Das hat zu steigenden Preisen bei den umworbenen Objekten geführt, so dass bei nahezu stabilen Mieteinnahmen zwangsläufig die anfängliche Mietrendite sank.

Bürogebäude wie das Dockland im Hamburger Hafen steigen im Preis. Pressebild

Bürogebäude wie das Dockland im Hamburger Hafen steigen im Preis.

DÜSSELDORF. "Der Jahresendspurt bei Büroimmobilien hat zu fallenden Renditen geführt", stellt Piotr Bienkowski, Geschäftsführer von BNP Paribas Real Estate Deutschland, fest. Gegenüber Jahresmitte 2009 seien die Renditen um 0,1 bis 0,15 Prozentpunkte zurückgegangen. Am Immobilienmarkt vollziehen sich Renditeänderungen weniger heftig als an Wertpapiermärkten.

Aktuell werden erstklassige Bürogebäude in Hamburg und München Bienkowski zufolge mit 5,1 Prozent Rendite gehandelt, in Frankfurt mit 5,2 Prozent und in Berlin und Düsseldorf mit 5,4 Prozent.

Tendenziell akzeptieren Käufer zum Jahresende etwas höhere Preise, um ihre Investitionen noch im alten Jahr abwickeln zu können. Im Vorjahr sei dieses Phänomen weniger ausgeprägt gewesen, weil die Preise noch zu weit von der Akzeptanzschwelle der Käufer entfernt waren, erläuterte Bienkowski.

BNP Wettbewerber Jones Lang Lasalle (JLL) zählt im vierten Quartal 2009 mit 3,3 Mrd. Euro auf dem gesamten Gewerbeimmobilienmarkt, also einschließlich Shoppingcentern, sogar etwas weniger Umsatz als im dritten Quartal. Auch JLL spricht von sinkenden Renditen.

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