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22.01.2013

14:25 Uhr

HSBC-Studie

Noch mehr Spanier werden ihre Immobilien nicht abbezahlen

Hohe Arbeitslosigkeit und eine schwache Konjunktur werden laut HSBC dafür sorgen, dass noch mehr Spanier ihre Immobilienkredite nicht abbezahlen werden. Doch die Bank sieht Spanien noch nicht unterm Rettungsschirm.

Spanische Bürger protestieren gegen Korruption. Der Immobilienmarkt in Spanien bleibt angespannt, die Arbeitslosigkeit hoch. dapd

Spanische Bürger protestieren gegen Korruption. Der Immobilienmarkt in Spanien bleibt angespannt, die Arbeitslosigkeit hoch.

FrankfurtDie Probleme am Immobilienmarkt werden nach Einschätzung der Bank HSBC Trinkaus auch 2013 die Achillesferse der spanischen Wirtschaft bleiben. Chefvolkswirt Stefan Schilbe geht davon aus, dass das südeuropäische Land in der Rezession steckenbleiben wird. Allerdings sieht er Hoffnungsschimmer im „späten zweiten Halbjahr“.

Wegen der hohen Arbeitslosigkeit dürfte der Anteil der Spanier, die ihre Immobilienkredite nicht zurückzahlen könnten, nochmals steigen, sagte Schilbe am Dienstag bei einem Pressegespräch in Frankfurt. Dadurch werde auch das Dilemma der ohnehin angeschlagenen Banken verstärkt. Eine Ankurbelung des Kreditgeschäfts sei nicht zu erwarten, da die unausgelasteten Unternehmen keinen Bedarf und die privaten Haushalte keine Möglichkeiten hätten.

Die Ratings der Euro-Länder

Belgien

S&P Rating: AA
Ausblick: Negativ
Moody's Rating: Aa3
Ausblick: Negativ
Fitch Rating: AA
Ausblick: Stabil

Deutschland

S&P Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Aaa
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Estland

S&P Rating: AA-
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: A1
Ausblick: Stabil

Fitch Rating: A+
Ausblick: Stabil

Finnland

S&P Rating: AAA
Ausblick: Negativ

Moody's Rating: Aaa
Ausblick: Stabil

Fitch Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Frankreich

S&P Rating: AA
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Aa1
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: AA+
Ausblick: Stabil

Griechenland

S&P Rating: B-
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Caa3
Ausblick: Stabil

Fitch Rating: B
Ausblick: Stabil

Irland

S&P Rating: BBB+
Ausblick: Positiv

Moody's Rating: Ba1
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: BBB+
Ausblick: Stabil

Italien

S&P Rating: BBB
Ausblick: Negativ

Moody's Rating: Baa2
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: BBB+
Ausblick: Stabil

Luxemburg

S&P Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Aaa
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Malta

S&P Rating: BBB+
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: A3
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: A+
Ausblick: Stabil

Niederlande

S&P Rating: AA+
Ausblick: Negativ

Moody's Rating: Aaa
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: AAA
Ausblick: Negativ

Österreich

S&P Rating: AA+
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Aaa
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: AAA
Ausblick: Stabil

Portugal

S&P Rating: BB
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Ba2
Ausblick: Positiv

Fitch Rating: BB+
Ausblick: Negativ

Slowakei

S&P Rating: A
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: A2
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: A+
Ausblick: Stabil

Slowenien

S&P Rating: A-
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Ba1
Ausblick: Negativ

Fitch Rating: BBB+
Ausblick: Negativ

Spanien

S&P Rating: BBB
Ausblick: Stabil

Moody's Rating: Baa3
Ausblick: Stabil

Fitch Rating: BBB
Ausblick: Stabil

Zypern

S&P Rating: B
Ausblick: Positiv

Moody's Rating: Caa3

Ausblick: Negativ

Fitch Rating: B-

Ausblick: Stabil

Die Preise für spanische Immobilien dürften dem Volkswirt zufolge in den kommenden Monaten weiter sinken. „Die Immobilienpreise sind von ihrem Höhepunkt erst um etwa 30 Prozent gefallen“, sagte der Experte. Er verglich die Lage mit den USA. Dort seien die Häuserpreise um mehr als 50 Prozent abgesackt, bevor sich eine Stabilisierung abgezeichnet habe.

Die Wahrscheinlichkeit, dass Spanien einen Hilfsantrag beim europäischen Rettungsfonds stellen muss, sieht Schilbe dank der für Anleihenkäufe bereitstehenden Europäischen Zentralbank derzeit relativ gering. „Voraussetzung, dass Spanien es schafft, ist aber, dass der Reformprozess fortgesetzt wird“, erklärte der Volkswirt. „Wenn sie so weitermachen wie bisher, dann kann ich mir eine Belebung der Wirtschaft gegen Ende des Jahres vorstellen.“

Von

rtr

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

23.01.2013, 07:20 Uhr

Ich habe einige Infografiken hergestellt, die die Entwicklung der spanischen Immobilienpreise zeigen. Basierend auf Daten aus der INE (Instituto Nacional de Estadistica).

Die Preisentwicklung für neue und gebrauchte Häuser wird gezeigt und man kann auch sehen, in welchen Regionen die Preise am meisten gefallen sind.

Hier ist der Link:

http://www.affidata.de/sh/immobilien-kaufen/immobilienpreise-spanien-immobilienmarkt-spanien

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