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08.12.2014

12:42 Uhr

Immobilien Deutschland

Immer weniger Wohnungen stehen leer

In Deutschland stehen immer weniger Wohnungen leer, bundesweit sind es nur 653.000 oder 3,1 Prozent. Gleichzeitig sind 86.000 neue Wohnungen gebaut worden. Besonders niedrig ist die Quote etwa in München oder Hamburg.

Den niedrigsten Wohnungsleerstand verzeichnete München (0,4 Prozent), den höchsten dagegen Salzgitter (11,0). dpa

Den niedrigsten Wohnungsleerstand verzeichnete München (0,4 Prozent), den höchsten dagegen Salzgitter (11,0).

FrankfurtIn Deutschland stehen immer weniger Wohnungen leer. Nach dem am Montag veröffentlichten Leerstandsindex des Immobilienberaters CBRE sowie des wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Beratungsunternehmens Empirica waren Ende 2013 bundesweit nur noch 653.000 (3,1 Prozent) unmittelbar vermietbare Geschosswohnungen unbewohnt – 35.000 weniger als ein Jahr zuvor.

Damit sei die Leerstandsquote im siebten Jahr in Folge (Vorjahr: 3,3 Prozent) rückläufig. Gleichzeitig seien 86.000 neue Geschosswohnungen errichtet worden. „Der Leerstandsabbau allein trug demnach rund ein Drittel zur Befriedigung der zusätzlichen Wohnungsnachfrage in diesem Segment bei. Ohne diese Reserven wären die derzeitigen Mietzuwächse höher ausgefallen“, sagte Reiner Braun, Vorstandsmitglied von Empirica.

Dabei lag zum Jahresende der „marktaktive“ Leerstand in Geschosswohnungen in Ostdeutschland (ohne Berlin) mit 6,1 Prozent deutlich höher als im Westen mit 2,5 Prozent. Die niedrigsten Leerstandsquoten verzeichneten den Angaben zufolge München (0,4 Prozent) sowie Hamburg, Münster, Darmstadt und Frankfurt am Main (je 0,7). Am anderen Ende der Skala stehen Salzgitter (11,0) und Chemnitz (9,5).

Insgesamt habe der Abbau von Leerstandsreserven zuletzt einen wesentlichen Beitrag zur Entlastung des Wohnungsmarktes geleistet. In den Wachstumsregionen seien diese Reserven nun aber weitgehend ausgeschöpft, sagte CBRE-Experte Michael Schlatterer: „Der Markt braucht daher noch mehr als bisher den Neubau.“

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dpa

Kommentare (2)

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08.12.2014, 13:48 Uhr

Immer weniger Wohnungen stehen leer

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Wer eine Wohnung mieten will muss erfüllen :

KEIN KIND...

KEIN HUND...

KEINE KATZE...

NICHT EINMAL KÄFIGTIERE ERWÜNSCHT...

Kein Paar wo nur der einer einen Arbeitsplatz hat...

Keine Ausländer...

und keiner wo nach seine Pflichten richtig von vorne herein fragt weil solche wissen sich dann zu wehren wenn sich der Vermieter gegen die deutsche Gesetze stellt und nach eigene Gesetze ständig handeln will.

Wenn man aber eine Wohnung will...

dann sollte man alles versprechen...

sich zu Mietzahlungen und noch eigene Versklavung gegenüber dem Wohnobjekt anbieten...

und am besten vor dem Abschluss des Mietvertrages am Vermieter unterschreiben dass er mit in der angemietete Wohnung mit drin kostenlos mit Wohnen darf.

Und noch besser ist es wenn man vor dem Einziehen die ganze Wohnung renoviert auf eigene kosten...

und dann gar nicht einzieht sondern die schlüsseln einfach nach der Total Renovierung am Vermieter zurück gibt und sich dafür bedankt für den Vermieter tätig gewesen sein zu dürfen.

Wohnungsmieten sind so nach oben explodiert...

dass man entweder nur noch für die miete und Horror-Nebenkosten arbeiten geht...

oder man froh sein muss eine Bruchbude bekommen zu haben für Mietgelder die man noch vor ein paar Jahre eine Luxuswohnung bekommen hätte.

Herr Thomas Podgacki

11.12.2014, 19:56 Uhr

Diese übertrieben geschilderte Situation ist ansatzweise sogar richtig.
Die Schuld sehe ich aber bei den Mietern. Die heutigen Anforderungen an die gewünschte Wohnung sind stark preisgestaltend.
Keiner will mehr 30km zur Arbeit fahren, also Landflucht.
Das Angebot kulturell, arbeitsmäßig, freizeitmäßig und einkaufsmäßig muß naheliegend sein.
Allerdings schön ruhig und wohnlich gelegen.

Wenn seit Jahren der Trend in diese Richtung geht, steigt die Nachfrage und der Preis / Miete.
Flexibilität ist nicht vorhanden, aber maulen.

Der nächste Grund für die steigenden Mieten ist die explodierende Zunahme von Flüchtlingen, die untergebracht werden müssen.

Schönen Abend noch.

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