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09.09.2016

15:42 Uhr

Immobilien in Deutschland

Sieben Prozent mehr Wohnungen seit 2000

Die Zahl der Wohnungen ist in den letzten Jahren gestiegen. Ende 2015 lag der Bestand bei insgesamt 41,4 Millionen Wohnungen und damit sieben Prozent höher als im Jahr 2000. Auch die Wohnfläche wird größer.

41,4 Millionen Wohnungen gab es Ende 2015 insgesamt in Deutschland. dpa

Wohnblock in Riemserort

41,4 Millionen Wohnungen gab es Ende 2015 insgesamt in Deutschland.

WiesbadenDie Zahl der Wohnungen in Deutschland ist in den vergangenen Jahren gewachsen. Ende 2015 gab es insgesamt 41,4 Millionen Wohnungen, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Seit 2000 sei der Wohnungsbestand damit um knapp sieben Prozent angewachsen. Statistisch gesehen kommen zwei Einwohner auf eine Wohnung.

Die Wohnfläche vergrößerte sich den Angaben zufolge in den 15 Jahren von knapp 85 Quadratmeter auf rund 92 Quadratmeter pro Wohnung. Pro Einwohner erhöhte sich der Wohnraum von 39,5 Quadratmetern auf knapp 46 Quadratmeter.

Deutschlands größte Makler

Makler für Gewerbeimmobilien

Bürogebäude, Shoppingcenter, Lagerhallen oder Hotels sind bei Investoren beliebter denn je. Davon profitieren auch die internationalen Maklerhäuser. Das zeigt eine Auswertung der Fachzeitschrift „Immobilienmanager“.

Die Redaktion hat die Geschäftszahlen der Branche für das Jahr 2015 auswertet. In allen Segmenten stiegen 2015 die Preise und damit auch die Umsatzerlöse. Auch im Vermietungsgeschäft hatten die Makler, die Gewerbeobjekte vermitteln, wenig Grund zur Klage.

Gewerbemakler Platz 3

Corpus Sireo, ein Tochterunternehmen der Swiss-Life-Gruppe, zählt zu den führenden deutschen Maklerhäusern und vermittelt sowohl Büro- und Einzelhandelsgebäude als auch Wohnimmobilien. Im Segment der gewerblichen Immobilien schaffen es die Kölner unter die Top-3. Der Nettoumsatz lag 2015 bei gut 73 Millionen Euro. Im Jahr zuvor waren es 69 Millionen.

Gewerbemakler Platz 2

An Nummer zwei der größten deutschen Gewerbemakler steht die deutsche Tochter des internationalen Immobilienberatungshauses BNP Paribas Real Estate. Das Unternehmen gehört zum französischen Finanzkonzern BNP Paribas und unterhält Niederlassungen in weltweit 36 Ländern.

In Deutschland beschäftigt das Unternehmen 700 Mitarbeiter an zwölf Standorten. Laut Angaben des „Immobilienmanagers“ lag der Umsatz 2015 bei 114,7 Millionen Euro nach 91 Millionen im Jahr zuvor.

Gewerbemakler Platz 1

Mit deutlichem Vorsprung vor dem französischen Konkurrenten führt die deutsche Tochter des US-Immobilienberatungshauses JLL die Rangliste der größten Gewerbemakler in Deutschland an. JLL - das Kürzel steht für Jones Lang LaSalle - ist ein an der New Yorker Börse notierter, weltweit agierender Dienstleister, Berater und Investmentmanager im Immobilienbereich. Weltweit mehr als 60.000 Mitarbeiter in etwa 280 Büros erwirtschafteten 2015 einen Jahresumsatz aus Honoraren von 5,2 Milliarden US-Dollar.

In Deutschland setzte JLL 2015 175 Millionen Euro um nach 121 Millionen Euro im Jahr 2014. Ein Plus von 45 Prozent und eine höhere Steigerungsrate als jeder Gewerbemakler.

Wohnungsmakler

Anders als bei den Gewerbemaklern legt bei den auf Wohnimmobilien spezialisierten Vermittlern nur das Geschäft mit Käufen und Verkäufen kräftig zu. Die Provisionen für die Vermittlung von Mietwohnungen hingegen sind bei allen Maklerhäusern, die an der Auswertung der Fachzeitschrift „Immobilienmanager“ teilgenommen haben, rückläufig.

Der wichtigste Grund: Für die Vermittlung von Mietwohnungen gilt seit Juni 2015 das sogenannte Bestellerprinzip. Danach zahlt derjenige den Makler, der ihn auch beauftragt, und nicht wie zuvor meist der Mieter. Eigentümer mit wenigen Wohnungen nehmen seitdem die Vermietung oft selbst in die Hand. Und größere Wohnungseigentümer handeln mit Maklern Pauschalen aus, die geringere Provisionen als früher üblich vorsehen.

Wohnungsmakler Platz 3

Die Bausparkassen-Tocher LBS Immobilien Nordwest gehört zu den größten deutschen Wohnimmobilienmaklern. Ihr Geschäftsgebiet umfasst die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Bremen und Berlin - ein Markt, in dem mehr als ein Drittel der Deutschen leben und in dem jährlich etwa 250.000 Wohnimmobilien im Wert von 40 Milliarden Euro den Besitzer wechseln.

In etwa 150 Kunden-Centern und bei den etwa 100 Partner-Sparkassen vermittelte die LBS Immobilien Nordwest 2015 nach eigenen Angaben mehr als 12.000 Immobilien im Wert von 2,3 Milliarden Euro an neue Käufer. Mit einem gegenüber 2014 leicht gestiegenen Umsatz von 105,3 Millionen Euro (2014: 104,1 Millionen Euro) belegt die LBS Immobilien Nordwest im Maklerranking Platz 3.

Wohnungsmakler Platz 2

Das 1977 gegründete Maklerhaus Engel & Völkers mit Stammsitz in Hamburg gilt als Spezialist für die Vermittlung von Wohnimmobilien in guten und sehr guten Lagen. Das Franchiseunternehmen, das inzwischen Lizenzen an Makler in 32 Ländern vergeben hat, die an mehr als 700 Standorten präsent sind und etwa 8.000 Mitarbeiter beschäftigen, hat in den vergangenen Jahren ein rasantes Wachstum hingelegt. Der Courtageumsatz der Gruppe stieg von 173 Millionen Euro im Jahr 2010 auf 410 Millionen Euro im Jahr 2015.

In Deutschland stieg der Nettoumsatz der Engel-&-Völkers-Büro 2015 auf 123,6 Millionen Euro nach 110 Millionen Euro im Jahr zuvor. Für die Hamburger Marke bedeutet das: Platz 2 unter Deutschlands Wohnungsmaklern.

Wohnungsmakler Platz 1

Mit riesigem Abstand zum Zweitplatzierten führt die Sparkassen-Finanzgruppe das Ranking der deutschen Wohnungsmakler an. Die Immobilienabteilungen der gut 400 deutschen Sparkassen vermitteln den Löwenanteil der deutschen Häuser und Wohnungen an neue Käufer und Mieter.

Zugute kommt ihnen dabei ihre große Vertriebsstärke: Mit ihrem Netz von rund 14.450 Geschäftsstellen sind sie nicht nur in Großstädten, sondern auch in dem meisten kleinen Gemeinden vertreten.

Das schlägt sich deutlich im Vermittlungsumsatz nieder: 2015 erreichte er ein Volumen von 418 Millionen Euro nach 388 Millionen im Jahr zuvor. Für die Sparkassenmakler heißt das: Platz 1 im Maklerranking.

Von

afp

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