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12.12.2013

20:58 Uhr

Immobilien

Milliarden-Deal mit Patrizia

Es wäre der größte Gewerbeimmobilien-Deal dieses Jahr: Die deutsche Bad Bank steht offenbar vor einem Verkauf von Büroimmobilien für eine Milliarde Euro. Interessenten sind Investoren von Patrizia Immobilien AG.

Immobilien für eine Milliarde Euro: Die insgesamt 18 Gebäude sind an die Landesregierung von Hessen vermietet und umfassen das Finanzministerium und die Polizeizentrale in Frankfurt. dpa

Immobilien für eine Milliarde Euro: Die insgesamt 18 Gebäude sind an die Landesregierung von Hessen vermietet und umfassen das Finanzministerium und die Polizeizentrale in Frankfurt.

Investoren unter Führung von Patrizia Immobilien AG verhandeln über den Kauf von 1 Mrd. Euro an Büroimmobilien von der deutschen Bad Bank, welche einst zur Abwicklung von Vermögenswerten der Hypo Real Estate Holding AG gegründet worden war. Das erfuhr Bloomberg News in der Nacht zum Donnerstag aus informierten Kreisen.

Wenn es dazu kommt, wäre es der größte Gewerbeimmobilien- Deal in Deutschland dieses Jahr.

Die insgesamt 18 Gebäude, ein Portfolio namens Leo I, sind an die Landesregierung von Hessen vermietet und umfassen das Finanzministerium und die Polizeizentrale in Frankfurt, wie eine der informierten Personen berichtete.

Vertreter von Patrizia wollten auf Nachfrage von Bloomberg News keinen Kommentar abgeben. Dasselbe galt für Vertreter von FMS Wertmanagement, wie die Bad Bank heißt.

Hypo Real Estate, einst Deutschlands zweitgrößte Gewerbeimmobilien-Bank, hatte nach einer staatlichen Rettungsaktion in Folge der Finanzkrise Vermögenswerte an FMS überführt.

Rund 28 Mrd. Euro an deutschen Büro-Immobilien, Läden und Lagerhäusern werden in diesem Jahr den Besitzer wechseln - elf Prozent mehr als im Vorjahr. Das geht aus Daten von CBRE Group Inc. hervor.

Kommentare (1)

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esboern

13.12.2013, 09:40 Uhr

Wenn Imobilien, die 20 Milliarden gekostet haben, für 1 Milliarde verkaufen werden, ist das sicher ein gutes Geschäft für Geisteskranke. Da die Deutsche Bad Bank FMS so tolle Geschäfte macht, sollte sie schnellstmöglich an der Börse platziert werden. Dann könnte man die Anleger wieder Abzocken u. Enteignen, wie mit der tollen Hypo Real Estate

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