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08.10.2013

16:22 Uhr

Immobilien

Viele Käufer von Londoner Luxus-Neubauten aus dem Ausland

Ausländische Käufer profitieren in der Euro-Krise von der Suche der Investoren nach sicheren Häfen für ihre Luxusimmobilien. Rund die Hälfte aller Käufer von Neubauten in London haben ihren Wohnsitz im Ausland.

Luxusimmobilien in Knightsbridge. Die Preise dort steigen um sechs Prozent. ap

Luxusimmobilien in Knightsbridge. Die Preise dort steigen um sechs Prozent.

Käufer mit Wohnsitz im Ausland machen rund die Hälfte aller Käufer von Neubauten in den besten Wohngegenden von London aus. Sie profitierten damit von der Suche der Investoren nach sicheren Häfen angesichts der europäischen Schuldenkrise und der Spannungen im Mittleren Osten.

Von Ausländern und von in Großbritannien lebenden Personen, die im Ausland geboren sind, sind in den vergangenen zwei Jahren bis Juni 69 Prozent der Käufe in den Luxusvierteln Londons getätigt worden. 49 Prozent lebten außerhalb Großbritanniens. Dies geht aus einer Studie der Immobilienberatungsfirma Knight Frank von Dienstag hervor. Der Großteil der ausländischen Käufer stamme aus Europa, dem Mittleren Osten und Russland.

„Der Großteil der Nachfrage aus dem Ausland nach neuen Immobilien in London konzentriert sich auf den vergleichsweise kleinen und engen Markt im Zentrum Londons“, schreibt Liam Bailey, Leiter des Wohnimmobilienresearch von Knight Frank in London in der Studie. Dagegen hätten britische Staatsbürger 85 bis 90 Prozent aller neuen Immobilien im Großraum London im Zweijahreszeitraum bis Juni gekauft.

Der Immobiliendienstleister Savills und Knight Frank hatten im Juli prognostiziert, dass die Preise von Luxusimmobilien in Vierteln wie Mayfair, Belgravia und Knightsbridge in diesem Jahr um sechs Prozent steigen werden.

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