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09.08.2012

18:01 Uhr

Immobilienfond

Harmborner weiter auf Gewinnkurs

Die Immobilienfirma Hamborner muss sich keine Sorgen um den Status als börsennotierter Immobilienfonds machen. Auch in der Krise schreibt Hamborner schwarze Zahlen - dank eines breit aufgestellten Portfolios.

Häuserfassaden in München. Hamborner konzentriert sich im Gegensatz zu vielen Konkurrenten nicht nur auf die teuren Großstädte. dpa

Häuserfassaden in München. Hamborner konzentriert sich im Gegensatz zu vielen Konkurrenten nicht nur auf die teuren Großstädte.

FrankfurtDer Gewerbeimmobilienfirma Hamborner geht es trotz Schuldenkrise blendend. Das Jahresziel ist in Reichweite und die Kasse für Zukäufe gut gefüllt, wie das Duisburger Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Um den Status als börsennotierter Immobilienfonds (REIT) muss sich Hamborner - anders als so mancher Konkurrent - ebenfalls nicht sorgen: Die Eigenkapitalquote liegt bei 53 Prozent und damit locker über der Mindestlatte.

REITs sind steuerbegünstigt, müssen dafür aber an die Aktionäre den Großteil der Gewinne ausschütten. Bei Hamborner stammen diese aus der Bewirtschaftung von Einzelhandels-, Büro- und Praxisflächen. Die breite Streuung hilft, denn gerade bei der Vermietung von Büros spüren Immobilienunternehmen schnell, wenn sich die Konjunktur eintrübt und die Unternehmen bei neuen Verträgen vorsichtiger werden.

Außerdem fokussiert sich Hamborner nicht nur auf die umkämpften und daher sehr teuren Großstädte. Der Überschuss legte im ersten Halbjahr auf 3,8 (Vorjahr: 3,2) Millionen Euro zu, das in der Branche maßgebliche operative Ergebnis (FFO) stieg auf 9,8 (8,0) Millionen. Im Gesamtjahr soll der FFO etwa zehn Prozent über dem Vorjahreswert von 16 Millionen Euro liegen. In der Vergangenheit kam Hamborner noch auf Wachstumsraten von 30 Prozent.

Von

rtr

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