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05.01.2015

10:41 Uhr

Immobilienfonds

Deutsche Bank mit Deals in Rekordhöhe

Dauerhafte Niedrigzinsen treiben Anleger von Anleihen zu Immobilien-Investments: Fonds der Deutschen Bank konnten 2014 Transaktionen im Volumen von rund 3,6 Milliarden Euro stemmen – 65 Prozent mehr als im Vorjahr.

Die Deutsche Bank managt aus Deutschland heraus drei offene Immobilienpublikumsfonds sowie für Profi-Anleger geschlossene Fonds und Spezialfonds. ap

Die Deutsche Bank managt aus Deutschland heraus drei offene Immobilienpublikumsfonds sowie für Profi-Anleger geschlossene Fonds und Spezialfonds.

FrankfurtBei der Deutschen Bank brummt das Geschäft mit Immobilienfonds. Insgesamt seien 2014 Transaktionen im Volumen von gut 3,6 Milliarden Euro gestemmt worden, teilte die Vermögensverwaltungssparte Deutsche Asset & Wealth Management am Montag mit. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anstieg um 65 Prozent, der größte Teil entfiel auf Zukäufe.

„2014 war für uns ein Rekordjahr mit außergewöhnlichen Marktchancen“, erklärte der zuständige Manager Georg Allendorf. Hintergrund sind die dauerhaften Niedrigzinsen, die viele Anleger weg von Anleihen hin zu renditeträchtigeren Immobilien-Investments treiben.

Da sich auf dem Immobilienmarkt allerdings das Angebot verknappt, plant die Bank für das neue Jahr vorsichtig: Nach den bisherigen Schätzungen dürfte sich das Transaktionsvolumen eher wieder auf dem Niveau von 2012/2013 einpendeln.

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Nach der Finanzkrise mussten viele Fonds auf Eis gelegt werden, weil die Anleger geflüchtet waren. Nun kommt die Deutsche Bank mit einem Offenen Immobilienfonds zurück – der sich vor allem an Privatanleger richtet.

Die Deutsche Bank managt aus Deutschland heraus drei offene Immobilienpublikumsfonds sowie für Profi-Anleger 52 geschlossene Fonds und 15 Spezialfonds. Bereits auf der Immobilienmesse Expo Real Anfang Oktober hatte Allendorf im Reuters-Interview angedeutet, dass im Gesamtjahr ein deutliches Plus zu Buche stehen dürfte.

Besonders viele Immobilien wurden in Deutschland ge- und verkauft, in europäischen Metropolen sowie in den USA und Asien. Im nach wie vor krisengeplagten Südeuropa ließen sich dagegen nach früheren Angaben kaum Schnäppchen machen, obwohl die Branche eigentlich genau darauf spekuliert hatte.

Von

rtr

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