Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

Immobilienkauf

In diesen Städten gibt es mehr Haus fürs gleiche Geld

VonHannah Schöwe

Im Durchschnitt zahlen Deutsche 242.000 Euro für die eigenen vier Wände – und erhalten dafür im Mittel 126 Quadratmeter Wohnfläche. Stadtbewohner können davon nur träumen, zeigt eine Studie.

  • zurück
  • 1 von 14
  • vor
Viele Deutsche träumen von den eigenen vier Wänden. Aktuell sind Käufer bereit, dafür 242.000 Euro im Schnitt auszugeben. Das entspricht etwa sechs durchschnittlichen Jahresnettoeinkommen. Erschwinglich gelten dabei Immobilien, deren Kaufpreis dem durchschnittlichen Investitionsvolumen entsprechen. Das geht aus der aktuellen Sparda-Studie „Wohnen in Deutschland 2017“ hervor. Doch in welchen deutschen Metropolen und mittelgroßen Städten erhält ein Käufer für diesen Betrag den meisten Platz? Ein Überblick. dpa

Eigenheim in Deutschland

Viele Deutsche träumen von den eigenen vier Wänden. Aktuell sind Käufer bereit, dafür 242.000 Euro im Schnitt auszugeben. Das entspricht etwa sechs durchschnittlichen Jahresnettoeinkommen. Erschwinglich gelten dabei Immobilien, deren Kaufpreis dem durchschnittlichen Investitionsvolumen entsprechen. Das geht aus der aktuellen Sparda-Studie „Wohnen in Deutschland 2017“ hervor. Doch in welchen deutschen Metropolen und mittelgroßen Städten erhält ein Käufer für diesen Betrag den meisten Platz? Ein Überblick.

Bild: dpa

Wenn ein Käufer 242.000 Euro für ein Haus oder eine Wohnung bezahlen kann, bekommt er dafür in München genau 44 Quadratmeter Wohnfläche. Ein weiterer Beleg dafür, dass München zu den teuersten deutschen Wohnorten zählt. Durchschnittlich kann ein Käufer in Deutschland für diesen Preis ein fast dreimal so großes Eigenheim in Deutschland erwerben. dpa

Platz 7: München

Wenn ein Käufer 242.000 Euro für ein Haus oder eine Wohnung bezahlen kann, bekommt er dafür in München genau 44 Quadratmeter Wohnfläche. Ein weiterer Beleg dafür, dass München zu den teuersten deutschen Wohnorten zählt. Durchschnittlich kann ein Käufer in Deutschland für diesen Preis ein fast dreimal so großes Eigenheim in Deutschland erwerben.

Bild: dpa

Der Studie zufolge erhählt ein Eigentumskäufer in Hamburg für den durchschnittlichen Kaufpreis von 242.000 Euro eine Wohnfläche mit  69 Quadratmetern. Das sind immerhin 25 Quadratmeter mehr als in der bayerischen Landeshauptstadt. dpa

Platz 6: Hamburg

Der Studie zufolge erhählt ein Eigentumskäufer in Hamburg für den durchschnittlichen Kaufpreis von 242.000 Euro eine Wohnfläche mit 69 Quadratmetern. Das sind immerhin 25 Quadratmeter mehr als in der bayerischen Landeshauptstadt.

Bild: dpa

Ein Eigenheim mit einer durchschnittlichen Wohnfläche von  71 Quadratmetern – diese Wohnfläche erhält ein Käufer in der Bankenmetropole aktuell für den durchschnittlichen Immobilienkaufpreis in Deutschland. dpa

Platz 5: Frankfurt am Main

Ein Eigenheim mit einer durchschnittlichen Wohnfläche von 71 Quadratmetern – diese Wohnfläche erhält ein Käufer in der Bankenmetropole aktuell für den durchschnittlichen Immobilienkaufpreis in Deutschland.

Bild: dpa

In der Hauptstadt von Baden-Württemberg erhält man für 242.000 Euro mehr Wohnfläche als in vielen anderen Metropolen: In der einstigen königlichen Residenzstadt ist das Eigenheim zu diesem Preis im Schnitt 73 Quadratmeter groß. dpa

Platz 4: Stuttgart

In der Hauptstadt von Baden-Württemberg erhält man für 242.000 Euro mehr Wohnfläche als in vielen anderen Metropolen: In der einstigen königlichen Residenzstadt ist das Eigenheim zu diesem Preis im Schnitt 73 Quadratmeter groß.

Bild: dpa

Genau 84 Quadratmeter groß ist eine Wohnung in Düsseldorf, wenn sie nicht mehr kosten soll als der Durchschnittspreis, den Deutsche für ein Eigentum bereit sind zu zahlen. In einer anderen Metropole am Rhein erhält man mehr Wohnfläche für diesen Preis ... dpa

Platz 3: Düsseldorf

Genau 84 Quadratmeter groß ist eine Wohnung in Düsseldorf, wenn sie nicht mehr kosten soll als der Durchschnittspreis, den Deutsche für ein Eigentum bereit sind zu zahlen. In einer anderen Metropole am Rhein erhält man mehr Wohnfläche für diesen Preis ...

Bild: dpa

Wer sich in der Domstadt Wohneigentum zulegen und dafür 242.000 Euro ausgeben möchte, kann immerhin auf 88 Quadratmetern residieren. Verglichen mit Käufern in München bekommen Kölner damit doppelt so viel Wohnung fürs gleiche Geld. dpa

Platz 2: Köln

Wer sich in der Domstadt Wohneigentum zulegen und dafür 242.000 Euro ausgeben möchte, kann immerhin auf 88 Quadratmetern residieren. Verglichen mit Käufern in München bekommen Kölner damit doppelt so viel Wohnung fürs gleiche Geld.

Bild: dpa

Die Studie zeigt, dass es bei der Flächenerschwinglichkeit in Deutschlands Metropolen große Unterschiede gibt: Wer in Berlin 242.000 Euro für eine Wohnung ausgibt – der Durchschnittspreis, den Käufer in Deutschland zu zahlen bereit sind – bekommt dafür 98 Quadratmeter Wohnfläche. Genug Platz für eine vierköpfige Familie. Die müsste in München für denselben Platz mehr als doppelt so viel Geld ausgeben. Aber nicht nur in Deutschlands Metropolen, sondern auch in den mittelgroßen Städten in Ost- und Westdeutschland variiert die Immobiliengröße für 242.000 Euro ... dpa

Platz 1: Berlin

Die Studie zeigt, dass es bei der Flächenerschwinglichkeit in Deutschlands Metropolen große Unterschiede gibt: Wer in Berlin 242.000 Euro für eine Wohnung ausgibt – der Durchschnittspreis, den Käufer in Deutschland zu zahlen bereit sind – bekommt dafür 98 Quadratmeter Wohnfläche. Genug Platz für eine vierköpfige Familie. Die müsste in München für denselben Platz mehr als doppelt so viel Geld ausgeben. Aber nicht nur in Deutschlands Metropolen, sondern auch in den mittelgroßen Städten in Ost- und Westdeutschland variiert die Immobiliengröße für 242.000 Euro ...

Bild: dpa

Unter die Top Drei der mittelgroßen westdeutschen Städte schafft es Bremerhaven. Während man in westlichen Mittelstädten für 242.000 Euro durchschnittlich 127 Quadratmeter Wohnung kaufen kann, bekommt ein Käufer in der Stadt an der Nordsee eine deutlich größere Wohnfläche: 174 Quadratmeter. AFP

Platz 3: Bremerhaven

Unter die Top Drei der mittelgroßen westdeutschen Städte schafft es Bremerhaven. Während man in westlichen Mittelstädten für 242.000 Euro durchschnittlich 127 Quadratmeter Wohnung kaufen kann, bekommt ein Käufer in der Stadt an der Nordsee eine deutlich größere Wohnfläche: 174 Quadratmeter.

Bild: AFP

Üppige 186 Quadratmeter für 242.000 Euro Kaufpreis – damit rückt die Ruhrgebietsstadt Duisburg auf den zweiten Platz im Ranking der mittelgroßen westdeutschen Städte mit den erschwinglichsten Immobilienpreisen. dpa

Platz 2: Duisburg

Üppige 186 Quadratmeter für 242.000 Euro Kaufpreis – damit rückt die Ruhrgebietsstadt Duisburg auf den zweiten Platz im Ranking der mittelgroßen westdeutschen Städte mit den erschwinglichsten Immobilienpreisen.

Bild: dpa

Wer in einer Mittelstadt in Westdeutschland bereit ist, für ein Eigenheim 242.000 Euro zu bezahlen und großzügig wohnen möchte, sollte sich in Gelsenkirchen umschauen. In der Stadt im Ruhrgebiet erhält ein Käufer für den Preis nämlich 190 Quadratmeter Wohnfläche. Damit belegt die Stadt den ersten Platz im Westdeutschland-Ranking. dpa

Platz 1: Gelsenkirchen

Wer in einer Mittelstadt in Westdeutschland bereit ist, für ein Eigenheim 242.000 Euro zu bezahlen und großzügig wohnen möchte, sollte sich in Gelsenkirchen umschauen. In der Stadt im Ruhrgebiet erhält ein Käufer für den Preis nämlich 190 Quadratmeter Wohnfläche. Damit belegt die Stadt den ersten Platz im Westdeutschland-Ranking.

Bild: dpa

Im Durchschnitt ist eine Immobilie im Wert von 242.000 Euro in den Mittelstädten Westdeutschlands mit 127 Quadratmeter kaum größer als im Bundesdurchschnitt. Dieser liegt bei 126 Quadratmetern. Dagegen ist in den ostdeutschen Mittelstädten eine erschwingliche Immobilie im Durchschnitt etwa 166 Quadratmeter groß. Den dritten Platz des Rankings in Ostdeutschland belegt Halle/Saale: Dort gibt es zum Durchschnittspreis 199 Quadratmeter Haus oder Wohnung. dpa

Platz 3: Halle/Saale

Im Durchschnitt ist eine Immobilie im Wert von 242.000 Euro in den Mittelstädten Westdeutschlands mit 127 Quadratmeter kaum größer als im Bundesdurchschnitt. Dieser liegt bei 126 Quadratmetern. Dagegen ist in den ostdeutschen Mittelstädten eine erschwingliche Immobilie im Durchschnitt etwa 166 Quadratmeter groß. Den dritten Platz des Rankings in Ostdeutschland belegt Halle/Saale: Dort gibt es zum Durchschnittspreis 199 Quadratmeter Haus oder Wohnung.

Bild: dpa

208 Quadratmeter Wohnfläche gibt es in der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt für 242.000 Euro. Damit erreicht die Stadt an den Elbe den zweiten Platz im Ranking der für Wohnungskäufer erschwinglichsten Städte im Osten Deutschlands. In einer mittelgroßen Stadt erhält man jedoch noch mehr Quadratmeter zum Preis einer durchschnittlichen deutschen Wohnimmobilie...... dpa

Platz 2: Magdeburg

208 Quadratmeter Wohnfläche gibt es in der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt für 242.000 Euro. Damit erreicht die Stadt an den Elbe den zweiten Platz im Ranking der für Wohnungskäufer erschwinglichsten Städte im Osten Deutschlands. In einer mittelgroßen Stadt erhält man jedoch noch mehr Quadratmeter zum Preis einer durchschnittlichen deutschen Wohnimmobilie......

Bild: dpa

Eine erschwingliche Immobilie in ostdeutschen Mittelstädten ist im Durchschnitt 166 Quadratmeter groß. Nicht in Chemnitz: Dort bekommen Käufer zum gleichen Preis fast 100 Quadratmeter mehr: Für 242.000 Euro können sie sich auf 261 Quadratmeter Wohnfläche ausbreiten. Chemnitz ist für Immobilienkäufer damit unter den mittelgroßen deutschen Städten mit dem besten Preis/Leistungsverhältnis. dpa

Platz 1: Chemnitz

Eine erschwingliche Immobilie in ostdeutschen Mittelstädten ist im Durchschnitt 166 Quadratmeter groß. Nicht in Chemnitz: Dort bekommen Käufer zum gleichen Preis fast 100 Quadratmeter mehr: Für 242.000 Euro können sie sich auf 261 Quadratmeter Wohnfläche ausbreiten. Chemnitz ist für Immobilienkäufer damit unter den mittelgroßen deutschen Städten mit dem besten Preis/Leistungsverhältnis.

Bild: dpa

  • zurück
  • 1 von 14
  • vor

Weitere Galerien

Die Welt in Bildern: Blickfang

Die Welt in Bildern

Blickfang

Sie beeindrucken. Sie wühlen auf. Sie faszinieren. Sie erschrecken. Sie entlocken ein Lächeln. Sie dokumentieren den großen Moment. Sie zeigen kleine Wunder. Oder sie erzählen eine Geschichte. Die Welt – ein Blickfang.

Dünn, leicht, schnell: Das sind die neuen Laptops

Dünn, leicht, schnell

Das sind die neuen Laptops

Den Trends zum dünneren Gerät und zur Ausstattung mit einem Sprachassistenten können sich auch Laptops nicht verschließen. Hier eine Auswahl von aktuellen Geräten, auf die wir uns in den kommenden Wochen freuen dürfen.

Kuriose Bundesliga (18): „Wenn der Hoffnungsfunke jetzt nicht zündet, wann dann?“

Kuriose Bundesliga (18)

„Wenn der Hoffnungsfunke jetzt nicht zündet, wann dann?“

Mario Gomez knipst unmittelbar nach seiner Rückkehr für Stuttgart, Sandro Wagner dagegen ist bei den Bayern noch nicht in Form. Köln kann noch gewinnen – dank eines Neuzugangs. Die Bundesliga in Zahlen und Zitaten.

Mercedes G-Klasse: Eine Ikone wird neu erfunden

Mercedes G-Klasse

Eine Ikone wird neu erfunden

Mercedes hat seine neue G-Klasse auf der Detroit Motor Show vorgestellt. Das dienstälteste Modell der Marke wurde umfassend modernisiert, bleibt aber gut wiedererkennbar. Die Details in Bildern.

Brennender Tanker: „Sanchi“ sinkt im Ostchinesischen Meer

Brennender Tanker

„Sanchi“ sinkt im Ostchinesischen Meer

Eine Woche lang brannte das iranische Schiff „Sanchi“ lichterloh auf hoher See. Nach einer Explosion am Sonntag ist der Tanker nun endgültig gesunken. Für die 32 Besatzungsmitglieder ist jede Hoffnung verloren.

Sondierungsergebnis – Stimmen aus der Wirtschaft: „Die SPD wäre von Sinnen, wenn sie diese Chance nicht nutzen würde“

Sondierungsergebnis – Stimmen aus der Wirtschaft

„Die SPD wäre von Sinnen, wenn sie diese Chance nicht nutzen würde“

Ökonomen, Wirtschaftslenker und Gewerkschafter nehmen Stellung zu dem Papier, das CDU, CSU und SPD zur Basis einer gemeinsamen Regierung machen wollen. Euphorie ist kaum zu verspüren. Ein Überblick.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×