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25.04.2013

10:12 Uhr

Immobilienkonzern

S Immo zahlt höhere Dividende

Gute Nachricht für S Immo-Aktionäre. Der österreichische Immobilienkonzern zahlt eine höhere Dividende aus. Damit lässt S Immo die Eigner am Gewinnsprung des Konzerns teilhaben.

Büroimmobilien. Der österreichische Immobilienkonzern S Immo zahlt mehr an seine Aktionäre. dpa

Büroimmobilien. Der österreichische Immobilienkonzern S Immo zahlt mehr an seine Aktionäre.

WienDie Aktionäre des österreichischen Immobilienkonzerns S Immo dürfen sich nach einer Gewinnsteigerung im vergangenen Jahr über eine höhere Dividende freuen. Sie soll um die Hälfte auf 15 Cent je Anteilsschein steigen, teilte das Unternehmen am Mittwochabend mit. Der Gewinn war dank einer Aufwertung des Immobilienportfolios um knapp 23 Prozent auf 26 Millionen Euro gestiegen. Insgesamt betrug das Bewertungsplus knapp 17 Millionen Euro.

S Immo gehört zu je rund zehn Prozent der Erste Group und der Vienna Insurance und verfügt über Liegenschaften in Österreich und Deutschland. Deren Wert nahm im vergangenen Jahr zu, während jener der Immobilien in Zentral- und Südosteuropa sank.

Dividenden - Fragen und Antworten

Was ist eine Dividende?

Die Dividende ist der Anteil am Gewinn einer Aktiengesellschaft, den ein Konzern direkt an die Anleger ausschüttet. Einen Anspruch auf Dividende haben Aktionäre nicht. Unternehmen können das Geld auch nutzen, um Schulden zurückzuzahlen, Investitionen zu tätigen oder Übernahmen zu finanzieren. Manche Unternehmen wie die Deutsche Telekom zahlen Aktionären auch eine Mindest-Dividende.

Was ist die Dividendenrendite?

Die Dividendenrendite gibt den prozentualen Anteil der Dividende am Aktienkurs an.

Wer bekommt eine Dividende und wann?

Dividendenberechtigt ist jeder, der am Tag der Hauptversammlung mindestens eine Aktie des Unternehmens im Depot hat – egal, ob er sie bereits vor Jahren oder erst am Tag zuvor gekauft hat. Der vom Management vorgeschlagene Bonus wird mit den Stimmen der Aktionäre bei der Hauptversammlung beschlossen. Schon direkt am Folgetag oder kurz darauf landet die Dividende auf dem Konto des Anlegers. In Deutschland ist eine jährliche Dividendenzahlung üblich.

Lohnt es sich, eine Aktie nur zur Ausschüttung zu kaufen?

Von der verlockenden Strategie, kurz vor dem Stichtag zu kaufen, um einen Tag danach wieder zu verkaufen, raten Experten Normalanlegern ab. Denn schon vorher ist üblicherweise die vom Unternehmen angekündigte Dividende im Aktienwert „eingepreist“. Das heißt, der Kurs ist in den Wochen vor der Hauptversammlung um diesen Betrag gestiegen – und fällt danach meist wieder.

Was bekommt das Finanzamt?

Seit 2009 gilt die Abgeltungsteuer für Kapitaleinkünfte, die eine pauschale Besteuerung von 25 Prozent vorsieht. Für Aktionäre bedeutet dies, dass ein Viertel ihrer Dividenden an den Fiskus wandert. Die Banken, bei denen Aktionäre ihre Depots verwalten, führen die Steuer automatisch ab. Bei Wertpapierbeständen im Ausland müssen Anleger selbst aktiv werden und die Dividenden in der Steuererklärung angeben.

Von

rtr

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