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28.01.2013

12:36 Uhr

Immobilienmärkte

München und Berlin sind europaweit vorne

Die deutschen Metropolen München und Berlin sind einer Studie zufolge die attraktivsten Immobilienmärkte Europas. Bayerns Landeshauptstadt habe den Ruf eines sicheren Hafens – Berlin aber müsse sich noch beweisen.

Häuserfassaden in München: Ein sicherer Hafen für Immobilien. dpa

Häuserfassaden in München: Ein sicherer Hafen für Immobilien.

FrankfurtMünchen und Berlin sind nach Einschätzung internationaler Branchenfachleute 2013 die attraktivsten Immobilienmärkte in Europa - gefolgt von London, Istanbul und Hamburg. „Damit führen erstmals zwei deutsche Städte das Standortranking der 27 europäischen Metropolen an“, teilten die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC und das Urban Land Institute am Montag in Frankfurt mit, die die Studie seit 2004 erheben.

Die rund 500 befragten Immobilienexperten trauen demnach Wertzuwächse nur den Städten auf den ersten vier Plätzen zu. Ausgesprochen kritisch beurteilen sie die Aussichten für Athen, Lissabon und die spanischen Metropolen. „Der deutsche Immobilienmarkt profitiert von einer Sonderkonjunktur“, sagte Jochen Brücken von PwC laut Mitteilung.

„In Frankfurt (Platz 11) beispielsweise sind vor allem die Büromieten im Zuge der Bankenkrise unter Druck geraten.“ Berlin werde beweisen müssen, „dass der jüngste Immobilienboom nachhaltig ist und nicht nur vom bislang vergleichsweise niedrigen Preisniveau angeheizt wurde“, so Brücken. München genieße dagegen ähnlich wie London - das 2012 noch auf Platz 10 rangierte - den Ruf eines sicheren Hafens in turbulenten Zeiten.

Von

dpa

Kommentare (1)

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tinavon

28.01.2013, 15:33 Uhr

Miethäuser, zumal in Berlin, sind Geldvernichtung und ewige Nerverei. Einfach mal in den Anträge der roten und grünen Bundestagsfraktionen zur Mietrechtsdebatte am 13.Dezember 2012 nachlesen, was auf uns zukommt via Bundesratsmehrheit und nach der Wahl:
- Erweiterung der Berechnungsgrundlage des Mietspiegels von jetzt 4 auf die letzten 10 Jahre.
Das heißt praktisch Senkung der Mieten auf den Wert von vor 5 Jahren. Und da er nur alle 2 Jahre neu berechnet wird, darf man dann die Miete schlechtestenfalls nur auf Werte von vor 7 Jahren anheben. Zahlt aber Löhne und Gebühren von heute.

- Todesstoß ist die dort neu ausgedachte Deckelung bei Neuvermietungen auf plus 10% über Mietspiegel.
Beispiel Berlin: In guten Lagen von Pankow ist Oberkante Mietspiegel bei 6,40 Euro. Die Kostenmieten nach aufwendiger und geforderter energetischer Sanierung liegen bei 8-11 Euro, die auch auch gefordert und bezahlt werden. Wenn der Mieter auszieht, muß der Nachmieter nur noch die dann staatlich auf 6,40 plus 10% = 7,04 festgesetzte Miete zahlen.Da fliegt jede Finanzierung auseinander und die Bank bittet freundlich um Stellung weiterer Sicherheiten wegen Verschlechterung des Ertragswertes.
Bei dem politischen Trend in Deutschland werden nur noch Dummköpfe oder Masochisten Miethäuser bauen, kaufen oder in den Bestand investieren.
-

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