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12.09.2013

12:58 Uhr

Immobilienmagnat

Donald Trump erwägt Kauf von FBI-Hauptsitz

Immobilienmagnat Donald Trump erwägt den Erwerb des „hässlichsten Gebäudes der Welt“ – den FBI-Hauptsitz „J. Edgar Hoover“. Im Gegenzug wäre Trump bereit einen Neubau zu errichten.

Sollte Trump den Zuschlag für das FBI-Gebäude bekommen, das an der Pennsylvania Avenue zwischen Kapitol und Weißem Haus liegt, hätte er eine weitere Immobilie in bester Washingtoner Lage in seinem Besitz. AFP

Sollte Trump den Zuschlag für das FBI-Gebäude bekommen, das an der Pennsylvania Avenue zwischen Kapitol und Weißem Haus liegt, hätte er eine weitere Immobilie in bester Washingtoner Lage in seinem Besitz.

WashingtonNach der Post die Polizei: Der Immobilienmagnat Donald Trump erwägt nach dem Erwerb der Alten Post in Washington auch den Kauf des Hauptsitzes der US-Bundespolizei FBI. Die Zeitung „Washington Post“ veröffentlichte am Mittwoch auf ihrer Webseite ein Interview mit dem US-Milliardär, in dem dieser von entsprechenden Überlegungen berichtet. Er könne sich vorstellen, das Gebäude zu kaufen und im Gegenzug einen Neubau zu errichten, sagte Trump. Es sei aber noch nichts entschieden.

„Wir werden sehen, was das FBI macht. Ob wir bieten werden - vielleicht ja, vielleicht nicht“, sagte Trump. „Aber wenn wir einen ebenso guten Job machen wie bei der Alten Post, werden die Leute uns darum bitten.“ Trump will die 1899 errichtete Alte Post in ein Luxushotel umwandeln. Sollte er nun auch den Zuschlag für das FBI-Gebäude bekommen, das an der Pennsylvania Avenue zwischen Kapitol und Weißem Haus liegt, hätte er eine weitere Immobilie in bester Washingtoner Lage in seinem Besitz.

Der FBI-Hauptsitz „J. Edgar Hoover“, in dem mehr als die Hälfte der 10.000 FBI-Beamten arbeitet, erhielt von der Reise-Webseite Trippy.com den Titel „hässlichstes Gebäude der Welt“. Der Mitte der 1970er Jahre im Stil des Brutalismus errichtete Betonkomplex ist heruntergekommen und für das FBI zu eng geworden. Die Behörde plant daher für Ende 2015, Anfang 2016 einen Umzug in einen Neubau. Nach den Plänen der Verwaltung für die US-Staatsimmobilien soll ein Investor das alte Gebäude kaufen und an anderer Stelle ein neues errichten. Das Grundstück muss noch gesucht werden.

Der Zeitpunkt des FBI-Umzugs sei für ihn ideal, sagte Trump. Bis dahin würden die Arbeiten in der Alten Post beendet sein. Am Dienstag hatte der schillernde Milliardär seine Pläne für die Umwandlung der historischen Alten Post in ein Hotel mit 271 Zimmern vorgestellt. Die Luxusherberge soll den größten Ballsaal der Stadt bekommen. Laut „Washington Post“ dürfte das Hotelprojekt, das Trump mit seiner Tochter Ivanka betreibt, mehr als 200 Millionen Dollar (150 Millionen Euro) kosten.

Von

afp

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