Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

18.03.2016

16:47 Uhr

Immobilienmarkt China

Wohnungspreise in Metropolen steigen noch stärker

Um fast 60 Prozent sind die Immobilienpreise in den chinesischen Metropolen innerhalb eines Jahres gestiegen. Für viele Familien sind Wohnungen in Peking, Schanghai oder Shenzhen inzwischen kaum noch erschwinglich.

In den Metropolen Peking, Schanghai und Shenzhen wird es für Familien immer schwerer, sich eine Wohnung zu leisten. dpa

Skyline von Schanghai

In den Metropolen Peking, Schanghai und Shenzhen wird es für Familien immer schwerer, sich eine Wohnung zu leisten.

PekingDie Immobilienpreise in China sind im Februar wegen der starken Nachfrage in den Metropolen so kräftig gestiegen wie seit fast zwei Jahren nicht mehr. Für neue Wohnungen in 70 großen Städten lagen sie durchschnittlich 3,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, ergeben aus Reuters-Berechnungen auf Basis der am Freitag veröffentlichten Daten des Statistikamtes. Während in in einigen Regionen eine Überhitzung am Immobilienmarkt droht, steigen die Preise in kleineren Städten kaum.

In Peking, Schanghai und Shenzhen lag der Preisanstieg zwischen 12,9 und 56,9 Prozent. „Dort ist es sehr teuer geworden“, sagte der Vizepräsident von Chinas größter Immobilienfirma Vanke, Tan Huajie. „Das macht es für Familien sehr schwer, sich eine Wohnung zu leisten.“

Das macht auch die Geldpolitik der Zentralbank komplizierter: Sie hat Geld zuletzt mehrfach billiger gemacht, um die Konjunktur in der nach den USA zweitgrößten Volkswirtschaft anzukurbeln, die in diesem 2016 auf das schwächste Wachstum seit einem Vierteljahrhundert zusteuert. Das kann allerdings die Preise in den Metropolen zusätzlich anheizen, sagen Experten.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×