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26.06.2011

10:28 Uhr

In Deutschland

Steuerbelastung für Investoren unter Durchschnitt

VonReiner Reichel

Das internationale Steuerberater-Netzwerk Taxand hat in einer Studie die steuerliche Belastung für Immobilieninvestoren in 23 Ländern untersucht. Dabei präsentiert sich Deutschland überraschend anlegerfreundlich.

Vor allem Käufer von Gewerbeimmobilien können in Deutschland sparen - wenn sie langfristig planen. Quelle: Imago

Vor allem Käufer von Gewerbeimmobilien können in Deutschland sparen - wenn sie langfristig planen.

DüsseldorfHöhere Steuern für Beton und Steine rufen Immobilienverbände sofort auf den Plan. Mal ist es der Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen, der sich über die schleichende Erhöhung der Grundsteuer beschwert. Sie wird von der Gemeinde festgesetzt. Ein anderes Mal prangert der Zentrale Immobilien-Ausschuss die geplante Erhöhung der Grunderwerbsteuer auf fünf Prozent in Baden-Württemberg an. Das Land zieht mit den bisherigen Spitzenreitern Schleswig-Holstein, Thüringen und Brandenburg gleich.

Eine Studie von Taxand, einem internationalen Zusammenschluss von Steuerberatern, besagt aber, dass Deutschland dennoch kein Immobilien-Hochsteuerland ist. Die Taxand-Experten bildeten zunächst sechs für Immobilieninvestoren typische Szenarien und verglichen deren Steuerbelastung in 23 Ländern. Generell wurde angenommen, dass es sich um Kapitalgesellschaften handelt. In vier dieser sechs Fälle war die Steuerbelastung in Deutschland unterdurchschnittlich.

Besonders gut kommen Immobilienanleger in Deutschland weg, wenn sie Gewerbeimmobilien kaufen, um sie langfristig zu vermieten. Dann lastet auf der Miete eine Steuerlast von 13,7 Prozent. Weniger Steuern zahlen Investoren in Finnland (neun Prozent), auf Zypern (11,4 Prozent) und in der Schweiz mit knapp 13,3 Prozent. Im Schnitt beträgt die Belastung 25,4 Prozent.

Kommentare (1)

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Gerhard

26.06.2011, 13:46 Uhr

13% Steuer auf die Miete? Wie geht das? Warum kann ich das nicht? Vom HB hätte ich mir etwas mehr Inhalt gewünscht. So bleibt vom Artikel nicht viel mehr als die Schlagzeile.

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