Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

01.02.2007

14:02 Uhr

Interesse an Reits angeheizt

Profi-Anleger setzen auf Betongold

Deutsche institutionelle Anleger wollen einer Umfrage des Fondsanalysehauses Feri zufolge in den nächsten Jahren mehr Geld in Immobilien stecken. Bis 2009 solle das in Immobilien investierte Vermögen um 15 Mrd. Euro wachsen, ein Plus von rund 20 Prozent.

HB FRANKFURT. In den vergangenen zwei Jahren ist der Anteil von Immobilien in den Portfolios der Untersuchung zufolge bereits auf 6,6 Prozent von sechs Prozent gestiegen. Die Investoren wollten ihre Immobilienquoten auch auf lange Sicht erhöhen, sagte Helmut Knepel, Vorstand von Feri Finance, am Donnerstag auf einer Veranstaltung in Frankfurt. Die Anleger planten allerdings weniger direkte Investitionen in Grundstücke und Gebäude, sondern in indirekten Immobilienanlagen wie Fonds oder REITs und börsennotierte Immobiliengesellschaften. „Das Interesse an REITs ist angeheizt worden. Alle wollen sich damit stärker auseinandersetzen“, urteilte Knepel. Feri befragte für die Studie 150 Anleger wie Versicherer, Banken, Kirchen und Stiftungen, deren Immobilienvermögen sich auf 65 Mrd. Euro belaufe.

Gute Aussichten bieten nach Knepels Einschätzung wegen des starken Wirtschaftswachstums die Immobilienmärkte in Osteuropa. Auf Platz eins der Feri-Rangliste 17 europäischer Länder steht Polen, gefolgt von Tschechien und Ungarn. Allerdings sei das Risiko in osteuropäischen Ländern auch höher als im Euro-Raum, gibt Knepel zu bedenken. Deutschland rangiert auf Platz 14.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×