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28.09.2012

11:15 Uhr

Internationaler Hochhaus Preis

Die schönsten Türme der Welt

VonRegina Krieger

Alle zwei Jahre vergibt eine renommierte Jury den Internationalen Hochhaus Preis für einen Wolkenkratzer, die eine einzigartige Ästhetik und Funktionalität verbindet. Jetzt stehen die Finalisten fest.

Fünf Hochhäuser sind noch im Rennen: Zu den Finalisten gehören auch die Wohntürme des Pinnacle@Duxton in Singapur. Aaron Pocock

Fünf Hochhäuser sind noch im Rennen: Zu den Finalisten gehören auch die Wohntürme des Pinnacle@Duxton in Singapur.

DüsseldorfNoch ist der Burj Khalifa in Dubai mit insgesamt 828 Metern das höchste Gebäude der Welt. Doch schon bald will China den Rekord brechen. Zehn Meter höher und in einer Rekordbauzeit von nur 90 Tagen will das Unternehmen BSB in der Provinzhauptstadt Changsha in der Provinz Hunan den Wolkenkratzer "Sky City" aus Fertigteilen bauen. Ästhetik und Design spielen bei solchen Projekten allerdings nur eine Nebenrolle.

Die fünf Hochhäuser, die in die Endauswahl für den Internationalen Hochhaus Preis 2012 gekommen sind und die das Handelsblatt als Medienpartner heute exklusiv präsentiert, brechen keine Höhenrekorde. Dafür sind sie alle innovativ, städtebaulich eingebunden, nachhaltig, wirtschaftlich, funktional und zukunftsweisend. Das sind die Kriterien für die Jury, die in diesem Jahr von dem Frankfurter Architekten Albert Speer geleitet wird. Prämiert wird ein Hochhaus, das "äußere Form, innere Raumqualitäten und soziale Aspekte" verbindet.

Am 15. November wird in der Frankfurter Paulskirche der Sieger des mit 50.000 Euro dotierten Preises gekürt, den die Stadt Frankfurt, das Deutsche Architekturmuseum und die Dekabank zum fünften Mal ausloben. Das Besondere: Planer und Bauherren gemeinsam erhalten den Preis. Alle Arbeiten mit Modellen, Fotos und Filmen werden vom 17. November 2012 bis Ende Januar 2013 im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt ausgestellt.

Mindestens 100 Meter hoch und in den vergangenen beiden Jahren fertiggestellt müssen die Wolkenkratzer sein, um am Wettbewerb teilzunehmen. Unter 26 nominierten Objekten, die aus 17 Ländern stammen, wählte die Jury die fünf Finalisten aus. Wohl weil keines der Häuser in Europa steht, wurde diesmal ein sechstes Gebäude ausgezeichnet: Die frisch renovierten Doppeltürme der Deutschen Bank in Frankfurt erhielten eine besondere Anerkennung für das "Bauen im Bestand" der nun energieeffizient modernisierten Zentrale der Bank.

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