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24.12.2012

10:36 Uhr

Jahresbilanz

Preise für Wohnimmobilien erneut gestiegen

Das „Betongold“ bleibt auch 2012 für viele Anleger attraktiv. Bereits das zweite Jahr in Folge sind die Preise für Wohnimmobilien wegen hoher Nachfrage gestiegen. Ein Ende des Runs ist nicht absehbar.

Selbstgenutztes Wohneigentum in Deutschland war im dritten Quartal im Schnitt 4,1 Prozent teurer als ein Jahr zuvor. dpa

Selbstgenutztes Wohneigentum in Deutschland war im dritten Quartal im Schnitt 4,1 Prozent teurer als ein Jahr zuvor.

FrankfurtDie kräftige Nachfrage nach Wohnimmobilien hat die Preise 2012 im zweiten Jahr in Folge klettern lassen. Historisch niedrige Zinsen und die Skepsis gegenüber alternativen Kapitalanlagen haben zuletzt immer mehr Menschen zum Erwerb eines Eigenheims bewegt. Ein Ende des Runs ist nicht in Sicht.

Nach einer Studie der Feri EuroRating Services setzt sich der Preisauftrieb bis mindestens 2015 fort. Demnach verteuern sich Eigentumswohnungen in den kommenden drei Jahren etwa in Hamburg um fast 16 Prozent, in München um 11, in Stuttgart um knapp 10 und in Frankfurt oder Berlin um 8 Prozent.

Nach Berechnungen des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (vdp) war selbstgenutztes Wohneigentum in Deutschland im dritten Quartal im Schnitt 4,1 Prozent teurer als ein Jahr zuvor. Das Interesse richte sich dabei seit Jahren vornehmlich auf Städte, wo die Wohnungsmärkte spürbar angespannt seien. Zudem sei das Interesse an Immobilien als Kapitalanlage im Zuge der Finanzkrise deutlich gestiegen.

Von

dpa

Kommentare (4)

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Stinksauer

24.12.2012, 11:34 Uhr

Im Grunde müsste man jetzt Gewinne mitnehmen, seinen Immobilienbesitz verkaufen und in ein paar Jahren wieder einsteigen. Beim nächsten wirtschaftlichen Abschwung sind die ganzen schönen Häuser und Eigentumswohnungen nur noch die Hälfte wert.

Danymarron

24.12.2012, 12:24 Uhr

Richtig, seinen Immobilienbesitz verkaufen...und sein Kapital ein paar Jahre sicher unterbringen!
Wo bringt man sein Geld derzeit sicher unter? Das wird schwierig!
Die Spekulationssteuer reduziert deinen Gewinn ebenfalls!
Die Inflation ist eine Tatsache die nicht außer Acht gelassen werden sollte.
Der wirtschaftliche Abschwung und eine steigende Zinspolitik haben selbstverständlich Einfluss auf die Immobilienpreise, aber wie stark sind davon die Immobilienpreise in den interessanten Lagen betroffen, insbesondere wo das komplette Umland in die Ballungsgebiete zieht.

Insgesamt betrachtet, mit Blick auf die unsicheren Faktoren, würde ich den Immobilienbesitz vorziehen und derzeit nicht verkaufen!

Ein schönes Weihnachtsfest aus Düsseldorf

DeutscherMichel

26.12.2012, 06:47 Uhr

@ Stinksauer,
und Sie meinen "der nächste wirtschaftliche Abschwung" kommt. Was wenn eine Rezession kommt?
Fallen dann die Immobilienpreise oder steigen Sie?

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