Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

05.12.2012

09:29 Uhr

Kaufen und Mieten

Die heißesten Immobilienmärkte Deutschlands

VonJörg Hackhausen, Jens Hagen

In den Metropolen spielen die Preise für Immobilien verrückt. Eine Studie zeigt, dass Kaufpreise und Mieten in den nächsten Jahren weiter steigen werden. Wo es jetzt noch Chancen gibt, und wo Mieter draufzahlen müssen.

Riesige Nachfrage

Immobilien-Boom ungebremst: Aber wo?

Riesige Nachfrage: Immobilien-Boom ungebremst: Aber wo?

Ihr Browser unterstützt leider die Anzeige dieses Videos nicht.

Ist der Markt für Wohnimmobilien heiß gelaufen? Noch nicht. Aber in den kommenden Jahren wird es auf jeden Fall heißer. Das ist das Ergebnis einer Studie von Feri Eurorating zum deutschen Immobilienmarkt. Die Ratingagentur hat Prognosen über die Entwicklung von Mieten und Kaufpreisen für 68 Standorte über die nächsten drei Jahre erstellt.

Besonders in den Metropolen Hamburg, München und Berlin werden die Kaufpreise für Wohnungen deutlich steigen. Die Mieten dürften in den diesen Städten zwar ebenfalls zulegen, mit der Explosion der Kaufpreise aber nicht Schritt halten. Das bedeutet: Immer mehr Menschen sind bereit, mehr für den Kauf einer Immobilie zu zahlen, obwohl sich das immer weniger rechnet. „In einigen Metropolen beobachten wir zwar keine Blase aber Anzeichen für eine Überhitzung im Markt“, sagt Manfred Binsfeld, Leiter Immobilienmarkt-Research bei Feri Eurorating.

Prognose für Eigentumswohnungen bis 2015

Hamburg

Durchschnittspreis 2012: 2.352 Euro/qm
Preisentwicklung bis 2015: +15,7 Prozent

Quelle: Feri Eurorating Service AG

München

Durchschnittspreis 2012: 3.401 Euro/qm
Preisentwicklung bis 2015: +11,3 Prozent

Dresden

Durchschnittspreis 2012: 1.279 Euro/qm
Preisentwicklung bis 2015: +10,1 Prozent

Stuttgart

Durchschnittspreis 2012: 2.331 Euro/qm
Preisentwicklung bis 2015: +9,8 Prozent

Leipzig

Durchschnittspreis 2012: 1.148 Euro/qm
Preisentwicklung bis 2015: +9,6 Prozent

Freiburg

Durchschnittspreis 2012: 2.212 Euro/qm
Preisentwicklung bis 2015: +9,3 Prozent

Mannheim

Durchschnittspreis 2012: 1.813 Euro/qm
Preisentwicklung bis 2015: +8,8 Prozent

Frankfurt am Main

Durchschnittspreis 2012: 2.600 Euro/qm
Preisentwicklung bis 2015: +8,4 Prozent

Köln

Durchschnittspreis 2012: 2.268 Euro/qm
Preisentwicklung bis 2015: +8,3 Prozent

Berlin

Durchschnittspreis 2012: 1.894 Euro/qm
Preisentwicklung bis 2015: +8,0 Prozent

Hannover

Durchschnittspreis 2012: 1.131 Euro/qm
Preisentwicklung bis 2015: +7,6 Prozent

Augsburg

Durchschnittspreis 2012: 1.585 Euro/qm
Preisentwicklung bis 2015: +7,2 Prozent

Bonn

Durchschnittspreis 2012: 1.975 Euro/qm
Preisentwicklung bis 2015: +7,1 Prozent

Düsseldorf

Durchschnittspreis 2012: 2.459 Euro/qm
Preisentwicklung bis 2015: +6,8 Prozent

Chemnitz

Durchschnittspreis 2012: 766 Euro/qm
Preisentwicklung bis 2015: +4,8 Prozent

In Hamburg kostet eine Eigentumswohnung nach Daten von Feri aktuell 2.352 Euro pro Quadratmeter. Die Miete liegt im Schnitt bei 10,40 Euro. Die Analysten gehen davon aus, dass die Kaufpreise bis 2015 um 15,7 Prozent steigen, während die Mieten um 10,5 Prozent zulegen werden.

München wird ebenfalls deutlich teurer. Die Kaufpreise sind mit 3.401 Euro pro Quadratmeter jetzt schon die höchsten unter deutschen Großstädten. In den kommenden drei Jahren dürften die Preise den Prognosen zufolge noch einmal um 11,3 Prozent zulegen. Die Mieten könnten im gleichen Zeitraum um 9,5 Prozent steigen.

Prognose für Mieten bis 2015

Hamburg

Durchschnittspreis 2012: 10,4 Euro/qm
Preisentwicklung bis 2015: +10,5 Prozent

Quelle: Feri Eurorating Services AG

München

Durchschnittspreis 2012: 12,6 Euro/qm
Preisentwicklung bis 2015: +9,5 Prozent

Frankfurt am Main

Durchschnittspreis 2012: 11,5 Euro/qm
Preisentwicklung bis 2015: +9,3 Prozent

Dresden

Durchschnittspreis 2012: 6,1 Euro/qm
Preisentwicklung bis 2015: +8,3 Prozent

Berlin

Durchschnittspreis 2012: 7,5 Euro/qm
Preisentwicklung bis 2015: +8,2 Prozent

Freiburg

Durchschnittspreis 2012: 8,9 Euro/qm
Preisentwicklung bis 2015: +7,7 Prozent

Augsburg

Durchschnittspreis 2012: 7,2 Euro/qm
Preisentwicklung bis 2015: +7,5 Prozent

Bonn

Durchschnittspreis 2012: 9,4 Euro/qm
Preisentwicklung bis 2015: +7,2 Prozent

Bremen

Durchschnittspreis 2012: 7,2 Euro/qm
Preisentwicklung bis 2015: +7,1 Prozent

Düsseldorf

Durchschnittspreis 2012: 9,6 Euro/qm
Preisentwicklung bis 2015: +7,1 Prozent

Leipzig

Durchschnittspreis 2012: 5,7 Euro/qm
Preisentwicklung bis 2015: +7,1 Prozent

Köln

Durchschnittspreis 2012: 9,2 Euro/qm
Preisentwicklung bis 2015: +6,9 Prozent

Münster

Durchschnittspreis 2012: 8,7 Euro/qm
Preisentwicklung bis 2015: +6,7 Prozent

Chemnitz

Durchschnittspreis 2012: 4,9 Euro/qm
Preisentwicklung bis 2015: +5,4 Prozent

Bochum

Durchschnittspreis 2012: 6,3 Euro/qm
Preisentwicklung bis 2015: +4,5 Prozent

In Berlin dürften sich Preise und Mieten im Schnitt einigermaßen parallel entwickeln. Feri erwartet eine Preissteigerung um acht Prozent und Mietsteigerungen in Höhe von 8,2 Prozent. Die Annahme bezieht sich auf den Gesamtmarkt, in einzelnen Stadtteilen kann die Entwicklung durchaus auseinanderlaufen. „In einzelnen Objekten können Eigentümer bei einem Auszug Mietsteigerungen von 80 Prozent und mehr durchsetzen“, sagt Andreas Lewandowski, Vorstand des Immobilienunternehmens Estavis, das Bestände in der Hauptstadt verwaltet. Für einige Plattenbauten zahlten Käufer bereits bis zu tausend Euro pro Quadratmeter.

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Maennerhaus-fuer-Ternnunsopfer

15.01.2013, 16:41 Uhr

http.//central.banktnnel.eu/20130115-1540-ecbint-proof-of-life.jpg

Wie kommt bettina Wulff an Schlo Bellevue? Sie unterstellt ihrem Mann Gewalt damit sie die "eheliche Wohnung" zu seinen Kosten zugesprochen bekommt. Warum landet Christian WULFF nicht IM OBDACHLOSENASYL wie die meisten Männer die sich gegen die Scheidungsindustrie nicht wehren können und ihr Wohneigentum an Schlampen loswerden obgleich sie es weiter abbezahlen dürfen. (Ich kenne einen Fall da macht der Ex den Babysitter und Immobilienabbezahler per Zusatzjob zum Vollzeitjob für den neuen Stecher der alten - daher Tennung - dank Ehevertrag/Trennungsvreinbarung (sonst sieht er die Kidner an denen er sehr hängt nie wieder)).

Es gibt FRAUENHÄUSER. Es gibt aber keine Männerwohnheime für Opfer von meist psychischer Trennungsgewalt. Werden Frauenhäuser nicht in Anspruch genommen dann ist der Leidensdruck WOHLGEMERKT ANGEBLICHEN PRÜGELN zu entghehen wohl nicht groß genug.

Kinder die regelrecht als "menschlicher Schutzschild" genutzt werden!"

Ich hab gelich drei mal "geprügelte Faruen" erlebt. Rückblickend hat sich mein Frauenbild diesbezüglich radikal gewandelt (zum Macho). Ich bin der Meinung die hatten es verdient denn Gerichte schaffen keine Abhilfe wenn Frauen beispilsweise die Existenzen ganzer Kleinunternehmen (wie Handwerksbetriebe) vernichten mit ihren unverschämten Forderungen dafür irgendwannmal mit dem Inhaber "in (wilder) Ehe gelebt" also "geschnaggserlt" zu haben. Und darum dreht sich meist der Streit. Oder eben um die

Schluß mit der schlechtes-Gewissen Industrie von Fundi-Katholiken Soziologinnen, Scheidungsanwältinnen, Kinderhorterzieherinen, Einzimemrappartementbauunternehmen für Scheidungsopfer und anderen die an Trennungen auf Kosten des Sozialstaates verdienen.

Und nicht vergessen. Oftmals halten die Väter anfangs unter immensen Kosten Wohnraum für ihre Kinder bereit falls es zu Erziehung "in Eigenleistung" satt Unterhalt kommt.

http://central.banktunnel.eu/ice-heli.jpg


Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×