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30.03.2013

12:40 Uhr

KfW-Studie

Energetische Sanierung rentiert sich nicht

Energetische Sanierung lohnt sich nicht. Laut eines Medienberichts kostet der Umbau eines Gebäudes mehr, als er einspart. Der Verlust belastet nicht nur Eigentümer und Mieter, sondern auch den Steuerzahler.

Solarmodule auf einem Dach in Straubing. Energetische Sanierung rentiert sich nicht, heißt es offenbar in einer Studie. dpa

Solarmodule auf einem Dach in Straubing. Energetische Sanierung rentiert sich nicht, heißt es offenbar in einer Studie.

BerlinDie Kosten der energetischen Sanierung übersteigen laut einer Studie die Einsparungen deutlich. Wie die Zeitung „Die Welt“ in ihrer Samstagsausgabe unter Berufung auf eine Studie für die staatliche Förderbank KfW berichtete, rentieren sich auch die zusätzlichen finanziellen Aufwendungen für den Neubau energiesparender Wohngebäude nicht. Die Investitionen ließen sich „nicht allein aus den eingesparten Energiekosten finanzieren“, schreibt die KfW demnach in ihrem Bericht.

Um den Heizenergieverbrauch in deutschen Wohngebäuden wie von der Regierung geplant bis 2050 um 80 Prozent zu senken, sind der Studie zufolge bis dahin Investitionen in Höhe von 838 Milliarden Euro nötig. Im Gegenzug könnten jedoch nur Energiekosten in Höhe von 370 Milliarden Euro eingespart werden. Für den Verlust müssten sowohl Eigentümer als auch Mieter und Steuerzahler aufkommen, die direkt, indirekt oder über Förderinstrumente den energetischen Umbau mitbezahlen.

Von

afp

Kommentare (37)

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Vicario

30.03.2013, 12:54 Uhr

Zitat : Um den Heizenergieverbrauch in deutschen Wohngebäuden wie von der Regierung geplant bis 2050 um 80 Prozent zu senken, sind der Studie zufolge bis dahin Investitionen in Höhe von 838 Milliarden Euro nötig. Im Gegenzug könnten jedoch nur Energiekosten in Höhe von 370 Milliarden Euro eingespart werden.

Aus meiner Sicht rentiert sich diese Investition auf jeden Fall :

- Die Investitionen sind nicht mal größer als 1 Bio. €.....Peanuts !

- Bezahlen tut diese Investitionen ja die Allgemeinheit.....also profitieren die Subventionsschmarotzer gewaltig !

- Im Beipack bekommt man ja auch noch Schimmelpilz ins Haus....das Nahrungs- und Gesundheitsproblem ist somit im Griff !

Wiedermal so ein irreführender Artikel....?

xfischer

30.03.2013, 13:58 Uhr

von welchem Öl/Gaspreis z.B. im Jahr 2030 ist diese Studie denn ausgegangen? Und was denken all die Energiewende/Gebäudedämmungskritiker denn, was fossile Brennstoffe mittelfristig kosten werden? Rechnet denn keiner dieser Leute damit, dass diese sehr wahrscheinlich in nicht so ferner Zukunft sehr teuer sein werden?

theaterkritik

30.03.2013, 14:10 Uhr

Naja, was erwarten Sie auch von der Oberblockflöte, die ihre Planwirtschaft in der DDR gelernt hat. Letztere ist ja dann auch planmäßig den Bach runter gegangen. Da kann man ja gespannt, woran sich sich dann die deutsche Ökoruine anschließen wird....

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