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02.01.2007

07:10 Uhr

Konditionen

Bauherren können Schätzkosten sparen

Schätzkosten machen einen kleinen, aber durchaus nicht unwichtigen Teil der Baufinanzierungs-Aufwendungen aus. Doch das muss nicht sein.

Wenn Banken dem vom Bauherren angegebenen Wert seiner Immobilie nicht trauen, schätzen sie das Haus oder die Eigentumswohnung. Bei Kreditsummen bis 300 000 Euro erfolgt die Überprüfung durch den bankeigenen Schätzer vom grünen Tisch aus - gegen pauschale Sätze. Die Dresdner Bank stellt dafür bis zu 500 Euro in Rechnung, beim Versicherer Cosmos werden etwa 125 Euro fällig. Durchschnittlich veranschlagen Banken die Schätzkosten mit 0,1 bis 0,4 Prozent der Finanzierungssumme.

Bauherren, die den richtigen Kreditgeber wählen, können sich jedoch um diese Kosten drücken: Vermittler und Direktbanken, die zudem durchweg die günstigsten Konditionen bieten, berechnen keine Kosten. Auch bei den 15 zur Gruppe der Genossenschaftsbanken zählenden PSD-Banken entfallen meist diese Belastungen. Schätzkosten gehen zudem nicht in den gesetzlich vorgeschriebenen Effektivzins ein.

Bauherren sollten bei Konditionenvergleichen deshalb von ihrer Bank die Schätzkosten in den Effektivzins einrechnen lassen. Das empfiehlt sich besonders dann, wenn die Bank verlangt, dass ein vereidigter Bausachverständiger den Wert ermittelt. Dann werden schnell 1 000 Euro und mehr fällig.


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