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08.07.2013

11:24 Uhr

Londoner Bankenviertel

Commerzbank verkauft berühmte Immobilie

Ein denkmalgeschütztes Gebäude der Commerzbank wird den Inhaber wechseln. An wen die Commerz Real das 27 Jahre alte Hochhaus verkauft, ist noch nicht bekannt.

Das extravagante Gebäude kurz nach seiner Fertigstellung im Jahr 1986 (Klick zum Vergrößern). ap

Das extravagante Gebäude kurz nach seiner Fertigstellung im Jahr 1986 (Klick zum Vergrößern).

London/FrankfurtEine der bekanntesten Immobilien des Londoner Bankenviertels wechselt den Besitzer: Das unter Denkmalschutz stehende Hochhaus, in dem der internationale Versicherungsmarkt Lloyds of London seinen Sitz hat. Verkäuferin ist die Commerzbank-Fondstochter Commerz Real, die für die Immobilie 260 Millionen Pfund kassiert, wie sie am Montag mitteilte. Den Namen des Käufers nannte Commerz Real nicht, sondern sprach nur von einem führenden chinesischen Versicherer. Finanzkreisen zufolge handelt es sich dabei um Ping An.

Finanzstarke chinesische Firmen treten immer öfter als Käufer erstklassiger Immobilien in den europäischen Hauptstädten auf. Entsprechende Restriktionen für solche Deals wurden unlängst gelockert. Das 1986 fertiggestellte Lloyds-of-London-Gebäude, entworfen vom Architekten Richard Rogers, erinnert an das futuristische Museum Centre Pompidou in Paris: So sind etwa die Lüftungsrohre und Aufzüge an den Außenwänden des Bürogebäudes angebracht. Die Commerz Real hatte das Hochhaus im Jahr 2005 für 231 Millionen Pfund für einen ihrer Fonds erworben - und sich nun vorzeitig für einen Verkauf entschieden, weil der Preis stimmte.

Von

rtr

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