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28.02.2014

14:10 Uhr

Mieterbund

Neumieten steigen um mehr als 30 Prozent

Zur Miete wohnen wird teurer: In einigen deutschen Städten liegen die Mieten bei Neuverträgen laut Mieterbund um bis zu 36 Prozent über den Bestandsmieten. Der Gesetzgeber müsse sofort eingreifen, fordert der Verband.

Der Mieterbund fordert die schnellstmögliche Umsetzung der Mietpreisbremse. dpa

Der Mieterbund fordert die schnellstmögliche Umsetzung der Mietpreisbremse.

BerlinIn einigen deutschen Städten liegen die Mieten bei Neuverträgen nach Angaben des Deutschen Mieterbundes um bis zu 36 Prozent über dem Niveau von Altverträgen. Das gehe aus aktuellen Zahlen des Hamburger Instituts F+B hervor, die die Mieterorganisation ausgewertet hat. Vor allem in Groß- und Universitätsstädten seien die Unterschiede erheblich, teilte der Mieterbund am Freitag in Berlin mit.

Bei sechs der untersuchten Städte - Regensburg, Münster, Konstanz, Heidelberg, Mainz und Frankfurt am Main - betrage die Preisdifferenz zwischen Wiedervermietung und ortsüblicher Vergleichsmiete 30 Prozent und mehr.

Berlin gehöre zu den 15 Städten, in denen neue Mieter im Durchschnitt über 20 Prozent mehr als Altmieter zu zahlen hätten. Mieterbund-Direktor Lukas Siebenkotten forderte den Gesetzgeber auf, sofort einzugreifen. Die von der Bundesregierung geplante Mietpreisbremse müsse schnellstmöglich umgesetzt werden, sonst würden die Mieten für Durchschnittsverdiener unbezahlbar.

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Von

dpa

Kommentare (10)

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Account gelöscht!

28.02.2014, 14:45 Uhr

wenn der gesetzgeber eingreift passiert folgendes: er lässt sich eine strafabgabe oder ähnliches für eigentümer einfallen, die dann auf die meite umgelegt werden kann :-))

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28.02.2014, 14:56 Uhr

Diese Differenz zwischen Neumiete und Bestandsmiete ist in erster Linie eine Konsequenz des "Mietrechts" und der staatlichen Eingriffe in den Wohnungsmarkt.

In einem kapitalistischen Land hätte ein Anstieg der Neumieten eine massive Ausweitung der Bauvorhaben zur Konsequenz.

Ein interessanter Aspekt sind die der Oekoreligion geschuldeten Gesetze wie die ENEV. Dabei wird Bauherren vorgeschrieben Neubauten derartig zu isolieren wie dies vielleicht jenseits des Polarkreises geboten wäre. Gemeinden schreiben häufig potentiellen Bauherren die Verschandelung der Gebäude mittels umweltschädlicher Solarzellen vor. Durch solche Vorschriften werden die Baukosten in die Höhe getrieben und es bedarf entsprechend hoher Mieten um Investoren zum Wohnungsbau zu ermutigen.

Insgesamt ist diese Diskrepanz ein Zeichen für das mangelnde funktionieren des Merkel Sozialismus.

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28.02.2014, 14:59 Uhr

Wenn mehr Menschen in der Stadt wohnen wollen, als es dort Wohnungen gibt, hilft auch eine "Mietbreisbremse" nichts. Auf so eine Idee können nur Sozialisten kommen.

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