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19.07.2011

15:27 Uhr

Neubauten

Die Amerikaner bauen wieder

Mit dem Ausfall von US-Hypothekenkrediten begann die weltweite Finanzkrise - und der Niedergang des US-Immobilienmarktes. Mittlerweile steigt die Zahl der Wohnungsbaubeginne wieder.

Die Zahl der Neubauten in den USA steigt. Quelle: ap

Die Zahl der Neubauten in den USA steigt.

WashingtonHoffnungsschimmer für den am Boden liegenden US-Immobilienmarkt: Die Zahl der Wohnungsbaubeginne stieg im Juni auf den höchsten Stand seit einem halben Jahr. Sie erreichte eine auf das Jahr hochgerechnete Rate von 629.000, wie das Handelsministerium am Dienstag in Washington mitteilte. Das ist ein Plus von 14,6 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Analysten hatten mit 575.000 gerechnet, nachdem es im Mai lediglich 549.000 gewesen waren. 

In der Boomphase vor Ausbruch der Finanzkrise waren noch mehr als dreimal so viele Bauprojekte in Angriff genommen worden. Weil in der Rezession viele Amerikaner ihre Hypothekenkredite nicht mehr bedienen konnten, wurden Zehntausende Häuser zwangsversteigert oder stehen leer. Das dämpft die Baufreude ebenso wie die hohe Arbeitslosigkeit und unsichere Konjunktur. 

Die Zahl der Baugenehmigungen für neue Häuser kletterte im Juni um 2,5 Prozent auf 624.000 und damit ebenfalls stärker als erwartet. Gefragt waren vor allem Häuser mit mindestens fünf Wohneinheiten. Hier gab es das höchste Niveau seit Oktober 2008. Die Nachfrage nach Einfamilienhäusern stagnierte dagegen nahezu.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

22.07.2011, 13:28 Uhr

„...wurden Zehntausende Häuser zwangsversteigert“
Da muss sich ein Zahlendreher „eingeschlichen“ haben. Es sind bereits über 1,3 Millionen in drei Jahren Zwangsversteigerungen bei privaten Immobilien durchgeführt worden, die Gerichte kommen nicht mehr nach.

Zum anderen haben die Bankster erst einen Bruchteil der Immobilien zur ZV freigegeben, um den sofortigen Kollaps der Immobilenpreise nicht zu provozieren und hinauszuschieben.
Dass jetzt im Innenstadtbereich Mehrfamilienhäuser benötigt und gebaut werden, weil immer mehr Bürger ihre Häuser auf dem Land und in den Vororten verlassen und in die Stadt ziehen, ist eine logische Schlussfolgerung.

Seit Mitte 2007, als das Perpeteuum-Mobile, Leben auf Pump, aufgehört hatte zu Laufen, hat es sich ausgepumpt für die größte Volkswirtschaft der Welt.
Eine Nachfrage bei Immobilien mit mehr als 5 Wohneinheiten im Innenstadtbereich sagt nichts über den Untergang des amerikanischen Traums aus. Aber es war ein schöner Traum, von dem die Weltgemeinschaft in den letzten 20 Jahren nicht unerheblich partizipiert hatte.
http://www.ftd.de/finanzen/immobilien/:us-immobilienkrise-zahl-der-zwangsversteigerungen-uebersteigt-eine-million/50214697.html
http://www.siggi40.magix.net/public/Fotos/The_game_is_over.jpg
http://www.hintergrund.de/20090722437/wirtschaft/finanzwelt/kann-sich-die-us-wirtschaft-erholen.html

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