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12.01.2007

14:42 Uhr

Paketverkäufe erhöhen Renditen

Difa baut Immobilienfonds-Portfolios weiter um

Die Difa Deutsche Immobilien Fonds, Immobilienfondsdienstleister der Volksbanken, baut die Portfolios ihrer Fonds weiter um. So kauft der Difa-Global sein erstes Objekt in Asien. Er investiert 36,7 Mill. Euro in das „Ernst & Young-Building“ in der koreanischen Hauptstadt Seoul.

rrl DÜSSELDORF. Das 20 Stockwerke hohe Gebäude sei zu 99,8 Prozent vermietet, teilte die Difa mit. Außerdem stieg der Difa-Grund nach den Worten eines Sprechers kürzlich für 72 Mill. Euro in das Büroentwicklungsprojekt „De Haagsche Zwaan“ in den Niederlanden ein.

Im Inland wird dagegen weiter verkauft. Der Sprecher bestätigte, dass der Immobilienberater Atisreal mit dem Verkauf von rund 40 deutschen Fondsobjekten im Wert von mehr als einer Mrd. Euro beauftragt wurde. Deutsche Gebäude stellen nach seinen Worten gemessen am Verkehrswert aktuell noch 54 Prozent des Immobilienvermögens der Fonds Difa-Grund, Difa-Fonds Nr. 1 und Difa-Global dar. Im Jahr 2006 verkaufte die Difa für 1,5 Mrd. Euro Immobilien, davon für 1,1 Mrd. Euro im Inland.

Wie die Difa entrümpeln auch andere Fondsanbieter ihre Deutschland-Portfolios. So ist die Deka Immobilien Investment nach wie vor noch mit einem etwa 850 Mill. Euro schweren Deutschland-Paket aus dem Deka-Immobilienfonds, „Hannibal“ getauft, auf Käufersuche. Die Fondstochter der Sparkassen-Gruppe hatte erst vor ein paar Wochen 49 inländische Gebäude dieses Fonds für 1,01 Mrd. Euro an den Finanzinvestor Oaktree Capital Management verkauft.

Allein in den vergangenen sechs Monaten verkauften etwa der Fonds Grundbesitz-Invest der DB Real Estate für 500 Mill. Euro und der Hausinvest Europa der Commerz Grundbesitz Invest für knapp 530 Mill. Euro deutsche Fondsobjekte.

Die Verkäufe der Deutschland-Pakete wirken sich positiv auf die Fondsrenditen aus. So verbesserte beispielsweise der Difa-Fonds Nr. 1 seine Einjahresperformance nach Zahlen des Fondsverbandes BVI per Ende November von 0,4 Prozent 2005 auf 2,6 Prozent 2006. Noch kräftiger kletterte in der gleichen Periode die Rendite des Grundbesitz-Invest – von 1,3 auf 5,8 Prozent.

Bei der Degi Deutsche Gesellschaft für Immobilienfonds liegen große Paketverkäufe schon etwas länger zurück. Doch auch die Dresdner-Bank-Tochter meldete gestern eine weitere Auslandsinvestition. Sie erwarb für 51,5 Mill. Euro ein Einkaufszentrums in Italien für den Fonds Degi International.

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