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20.02.2013

15:19 Uhr

Printemps Paris

Deutsche-Bank-Fonds trennt sich von Luxuskaufhaus

Die Immobilienfonds-Tochter der Deutschen Bank will die Kaufhauskette Printemps verkaufen. RREEF befindet sich in Gesprächen mit dem Miteigentümer und Investoren aus Katar.

Die 16 „Printemps"-Kaufhäuser steigerten den Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr. Reuters

Die 16 „Printemps"-Kaufhäuser steigerten den Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr.

ParisDas Pariser Luxuskaufhaus Printemps gehört aller Wahrscheinlichkeit nach bald Investoren aus Katar. Die Immobilienfonds-Tochter RREEF der Deutschen Bank trennt sich damit von einem ihrer größten Aushängeschilder, wie sie am Mittwoch ankündigte. RREEF gehören 70 Prozent an der Kaufhauskette, die neben dem Stammhaus am Pariser Boulevard Haussmann 15 weitere Warenhäuser betreibt.

Der Rest liegt bei einer Investorengruppe um den italienischen Kaufhaus-Unternehmer Maurizio Borletti. Die beiden Eigentümer bestätigten nur exklusive Gespräche. In Verhandlungskreisen hieß es aber, man sei sich mit Katar einig. Bis zum Abschluss der Transaktion könnte es aber Sommer werden.

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Die neuen Eigentümer aus dem Golfstaat zahlten bis zu zwei Milliarden Euro - einschließlich Verbindlichkeiten - für die sechs eigenen und zehn gemieteten Kaufhäuser, sagte eine mit den Gesprächen vertraute Person. Auch die Investoren um Borletti verkauften ihre Anteile nach Katar. Der Italiener, der sich vor einigen Jahren vergeblich um die Übernahme der deutschen Karstadt-Kaufhäuser bemüht hatte, hatte Reuters noch im Januar gesagt, er wolle an Printemps festhalten. Möglicherweise werde er operativ noch eine Rolle spielen, sagte der Insider. RREEF und Borletti hatten Printemps vor sieben Jahren für zusammen 1,1 Milliarden Euro vom französischen Luxus-Konzern PPR gekauft.

Für die Übernahme hatte sich auch der französische Rivale Galeries Lafayette interessiert. Dem Wochenmagazin "Challenges" zufolge hatte Lafayette fast 1,6 Milliarden Euro geboten.

Die 16 "Printemps"-Kaufhäuser steigerten den Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr (bis April 2012) um 13 Prozent auf 1,45 Milliarden Euro. Rund die Hälfte davon erwirtschaftet das Printemps Haussmann in Paris, ein Besuchermagnet vor allem für Gäste der französischen Metropole. Die neuen Investoren hatten unter Führung von Borletti einen dreistelligen Millionenbetrag in die Renovierung einiger Häuser und des Sortiments investiert, um Printemps stärker auf Luxus auszurichten. Insgesamt arbeiten 4000 Menschen für Printemps.

Die größten Einzelhändler der Welt

Platz 10

Best Buy (USA)

Das US-Amerikaner aus Richfield, Minnesota sind einer der führenden Anbieter für Unterhaltungselektronik. Der Umsatz im Jahr 2010 betrug 50,27 Milliarden Dollar.

Platz 9

Walgreens (USA)

Mit rund 7.000 Filialen in den USA und Puerto Rico, von denen ein Drittel 24 Stunden am Tag geöffnet sind, schafft es Walgreens unter die zehn größten Einzelhändler. Am Hauptsitz in Deerfield, Illinois, konnte man sich 2010 über einen Umsatz von 67,42 Milliarden Dollar freuen.

Platz 8

Home Depot (USA)

Die Amerikaner bezeichnen sich selbst als größte Baumarktkette der Welt. Was den Umsatz angeht, haben sie recht. Mit rund 68 Milliarden Dollar kann keine andere Baumarktkette mitthalten.

Platz 7

Costco Wholesale (USA)

Die 500 Cash&Carry-Märkte der US-Großhandelskette sind in den USA weit verbreitet. Der Hauptsitz liegt in der Kleinstadt Issaquah bei Seattle im Bundesstaat Washington. Mit 77,95 Milliarden Dollar fiel der Umsatz auch 2010 gigantisch aus.

Platz 6

Kroger

Was als kleiner Lebensmittelladen in Cincinnati begann, ist mittlerweile einer der größten Supermarktketten der Welt. Im Jahr 2010 setzte der Lebensmittelhändler 82,19 Milliarden Dollar um.

Platz 5

Metro (Deutschland)

Der deutsche Handelsriese aus Düsseldorf ist der drittgrößte Einzelhändler Europas. International erreicht der Dax-Konzern mit einem Umsatz von 89,08 Dollar im Jahr 2010 ebenfalls einen Spitzenplatz.

Platz 4

Tesco (Großbritannien)

Die blau-weiße Handelskette aus Cheshunt gehört schon seit Jahren zu den größten Supermarktkonzernen. Weltweit betreiben die Briten 5390 Supermärkte Großbritannien 94,185 4,104 384.389 Einzelhandel Philip Clarke

Platz 3

CVS Caremark (USA)

In der Kleinstadt Woonsocket im US-Bundesstaat Rhode Island ist die drittgrößte Handelskette der Welt beheimatet. Die Drogerie- und Pharmahändler setzten im Jahr 2010 rund 96,4 Milliarden Dollar um.

Platz 2

Carrefour (Frankreich)

Kein europäischer Einzelhändler ist größer als Carrefour. Mit 471.755 Mitarbeitern weltweit machten die Franzosen im Jahr 2010 einen Umsatz von 120,3 Milliarden Dollar. Nur ein Einzelhändler setzte mehr um.

Platz 1

Walmart (USA)

Unangefochten an der Spitze bleibt der Handelsgigant aus Bentonville, Arkansas. Gigantische 421,85 Milliarden Dollar setzte der Konzern 2010 um - bei einem Gewinn von 16 Milliarden Dollar. Weltweit beschäftigt der Konzern 2,1 Millionen Angestellte.

Von

rtr

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