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06.02.2015

13:13 Uhr

Rubelverfall

Österreichische Immobilienfirmen bangen um Russland-Deal

Der Rubelverfall macht Wampirex zurzeit das Leben schwer. Das österreichische Immobilienunternehmen wollte zwei Bürotürme in St. Petersburg verkaufen. Doch für den Käufer wird der Deal zu teuer.

Der Deal von Warimpex droht in Russland wegen der Rubelschwäche zu scheitern. dpa

Rubelverfall belastet Unternehmen

Der Deal von Warimpex droht in Russland wegen der Rubelschwäche zu scheitern.

WienDas österreichische Immobilienunternehmen Warimpex zittert angesichts des fallenden Rubels um einen Deal in Russland. Mitte November hatte ein Konsortium unter Führung von Warimpex den Verkauf zweier Bürotürme in St. Petersburg an einen russischen Pensionsfonds unterzeichnet. Doch nun rechne sich der 70 Millionen Euro schwere Kauf für den Fonds nicht mehr, berichtete das „Wirtschaftsblatt“ am Freitag.

Er verfüge über Einnahmen in Rubel, möchte das Projekt aber gerne in Euro finanzieren. „Es stimmt, dass der Verkauf durch Übernahme der Projektfinanzierung beim derzeitigen Rubelkurs technische Probleme bereitet“, sagte Warimpex-Chef Franz Jurkowitsch dem Blatt. „Das Management arbeitet daran, diese Probleme zu lösen.“

Der Euro im Vergleich zu anderen Währungen 2014

Dollar

-11,47 Prozent

Der Euro hat gegenüber dem Dollar deutlich an Boden verloren. Die Wirtschaft der USA brummt und hängt die Konjunktur der Euro-Zone deutlich ab.

Yen

+ 1,26 Prozent

Gegenüber dem Yen hat der Euro zugelegt. Die Bank of Japan flutet den Markt derzeit mit Geld, um die eigene Währung zu schwächen und die Wirtschaft anzukurbeln.

Pfund

- 5,77 Prozent

Brasilianischer Real

- 0,09 Prozent

Australischer Dollar

- 3,44 Prozent

Kanadischer Dollar

- 3,33 Prozent

Norwegische Krone

+ 8,94 Prozent

Schwedische Krone

+ 7,18 Prozent

Schweizer Franken

- 1,95 Prozent

Türkische Lira

- 4,2 Prozent

Rubel

+ 49,47 Prozent

Quelle: Bloomberg

Neben Warimpex, die 55 Prozent an dem Gemeinschaftsprojekt hält, sind auch CA Immo zu 35 Prozent und die Immobilienfirma UBM zu fünf Prozent beteiligt.

Von

rtr

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