Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

26.03.2013

11:12 Uhr

„Stabile Preisdynamik“

Bundesbank sieht keine Immobilienblase

Die Bundesbank gibt Entwarnung: Es gebe derzeit keine Anzeichen für eine Immobilienblase in Deutschland. Sollte trotzdem eine entstehen, sei die Aufsicht vorbereitet. Andere Länder nutzt sie als warnende Vorbilder.

Neue Mainzer Straße (l) in Frankfurt. Die Bundesbank sieht keine Immobilienblase. dpa

Neue Mainzer Straße (l) in Frankfurt. Die Bundesbank sieht keine Immobilienblase.

Frankfurt/MünchenBundesbankvorstand Andreas Dombret sieht derzeit keine Anzeichen für eine Immobilienblase in Deutschland. Im Gegenteil: „2012 hat sich die Preisdynamik für Immobilien in den großen deutschen Städten stabilisiert“, sagte Dombret der „Süddeutschen Zeitung“. Zudem steige das Kreditvolumen hierzulande nur moderat und die Banken verlangten genügend Sicherheiten. Allerdings habe sich der Preisauftrieb räumlich ausgebreitet.

Wenn sich wider Erwarten eine Immobilienblase bilden sollte, sei die Aufsicht vorbereitet. Sie könnte etwa Kapitalpuffer von den Banken verlangen oder Beleihungsgrenzen festsetzen: „Aber dies steht zurzeit nicht zur Debatte“, betonte Dombret.

So viel geben die Deutschen für Miete aus

Hamburg

2008: 19,6 Prozent*
2009: 20,5 Prozent
2010: 20,1 Prozent
2011: 20,7 Prozent
2012: 21,7 Prozent

* Anteil des Nettoeinkommens, der für Miete inklusive Nebenkosten aufgewendet werden muss.

Quelle: IVD / Statistisches Bundesamt

Hannover

2008: 17,1 Prozent
2009: 17,7 Prozent
2010: 18,0 Prozent
2011: 18,8 Prozent
2012: 20,0 Prozent

Düsseldorf

2008: 17,9 Prozent
2009: 17,9 Prozent
2010: 18,4 Prozent
2011: 19,0 Prozent
2012: 19,0 Prozent

Köln

2008: 20,1 Prozent
2009: 20,1 Prozent
2010: 19,5 Prozent
2011: 20,1 Prozent
2012: 20,3 Prozent

Dortmund

2008: 16,9 Prozent
2009: 16,9 Prozent
2010: 16,7 Prozent
2011: 16,8 Prozent
2012: 16,9 Prozent

Frankfurt

2008: 21,1 Prozent
2009: 21,1 Prozent
2010: 21,0 Prozent
2011: 21,1 Prozent
2012: 21,9 Prozent

Stuttgart

2008: 21,5 Prozent
2009: 21,5 Prozent
2010: 20,9 Prozent
2011: 21,0 Prozent
2012: 22,3 Prozent

München

2008: 21,8 Prozent
2009: 22,4 Prozent
2010: 21,8 Prozent
2011: 22,6 Prozent
2012: 23,5 Prozent

Nürnberg

2008: 19,4 Prozent
2009: 18,1 Prozent
2010: 18,5 Prozent
2011: 18,9 Prozent
2012: 19,3 Prozent

Berlin-West

2008: 21,6 Prozent
2009: 21,6 Prozent
2010: 21,5 Prozent
2011: 21,8 Prozent
2012: 22,7 Prozent

Die Bundesbank beobachte die Entwicklung genau. Denn sie wisse aus den Erfahrungen in anderen Ländern, dass es in einer Phase langanhaltender Niedrigzinsen bei gleichzeitig hoher Liquidität zu ungesunden Entwicklungen am Immobilienmarkt kommen kann, sagte Dombret: „Dem muss man entgegenwirken.“

Von

dpa

Kommentare (2)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Account gelöscht!

26.03.2013, 11:21 Uhr

"Die Bundesbank gibt Entwarnung"

Was nichts anderes heisst als "Alarmsirenen anwerfen!".

pendler

26.03.2013, 11:56 Uhr

hhmmm, etwas NICHT zu sehen, ist kein Beweis. Denn sonst würde es weder Farben noch Licht geben (fragt man einen Blinden).

Allerdings sind selbst die Banken im Moment imemr vorsichtiger, wenn e s um immobilien-Kredite geht. Man geht intern sehr wohl von eine BLASE aus.

Also schade HB, abver dieser Artikel ist bewusste Irreführung

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×