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27.11.2014

16:13 Uhr

Städteranking

München ist am attraktivsten

Wo gibt es die besten Ausstellungen, Konzerte, Sehenswürdigkeiten? Eine aktuelles Ranking hat sich 69 Großstädte in Deutschland vorgenommen und sie auf Attraktivität hin überprüft. In den Top Ten hat sich etwas getan.

Wie die vergangenen Jahre auch: München (hier der Marienplatz) toppt in Sachen Attraktivität alles. dpa

Wie die vergangenen Jahre auch: München (hier der Marienplatz) toppt in Sachen Attraktivität alles.

BerlinDank einer starken Wirtschaft und guter Kultur- und Tourismusangebote ist München einer Studie zufolge attraktiver als alle anderen deutschen Städte. Das geht aus einer Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) für das Magazin Wirtschaftswoche und das Portal Immoblienscout24 hervor. In dem Niveauranking aller 69 kreisfreien Großstädte in Deutschland landeten vor allem süddeutsche Orte vorn. Besonders schlecht schnitt das Ruhrgebiet ab.

München führe die Rangliste bereits seit Jahren an und punkte „durch einen starken Arbeitsmarkt, eine dynamische Gründungskultur sowie attraktive Kultur- und Tourismusangebote“, erklärten die Auftraggeber der Studie. Minuspunkte kassierte die bayerische Hauptstadt unter anderem wegen einer vergleichsweise geringen Zahl von Kitaplätzen und Abiturienten.

Neben München finden sich auf den ersten zehn Plätzen der Rangliste noch acht weitere süddeutsche Städte, darunter erstmals Freiburg und Karlsruhe. Aus der nördlichen Landeshälfte findet sich lediglich Wolfsburg in den Top Ten. Die Auftraggeber der Studie verweisen darauf, dass insbesondere „Standorte mit guter Forschungsinfrastruktur“ weit oben landeten. „Die Wirtschaft boomt dort, wo innovative Köpfe zu finden sind.“

Ein Wermutstropfen sind den Angaben zufolge bei vielen hoch platzierten Städten die Wohnkosten. In München, Freiburg oder Heidelberg müssten Mieter 23 bis 30 Prozent ihres Einkommens für die Wohnung ausgeben oder ins Umland ziehen.

Ein schlechtes Zeugnis stellt die Untersuchung dem Ruhrgebiet aus. Die Städte der Region landeten auf den unteren Plätzen. Das Ruhrgebiet habe „den Strukturwandel von einer alten Industrieregion hin zum modernen Dienstleistungs- und Wissensstandort bisher nicht geschafft“, hieß es zur Begründung.

Neben dem allgemeinen Niveau wurde auch die Dynamik der Städte untersucht. Dabei wurden die jetzt ermittelten Werte mit denen von vor einigen Jahren verglichen. Am besten entwickelte sich den Angaben zufolge Wolfsburg, gefolgt von Ingolstadt und Würzburg. Eine besonders beeindruckende „Aufholjagd“ attestierten die Studienautoren Leipzig, wo sich unter anderem attraktive Arbeitgeber wie Siemens, Porsche und BMW angesiedelt hätten und viele junge und gut ausgebildete Menschen zugezogen seien.

Von

afp

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

27.11.2014, 17:18 Uhr

München ist die schönste etwas größere Provinzstadt in Deutschlands Süden - wohl wahr, wenn man vom Föhn mal absieht.

Durch ist man schnell, das Karo nicht groß und Bier schmeckt auch anderswo gut - etwa in Belgien, wo es auch noch um Vieles mannigfaltiger ist.
Dem straffen Hendrick sei Dank.

Herr Olek Smirnow

27.11.2014, 17:44 Uhr

Ich bin von München weggezogen! wer will schon im Getto wohnen

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