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23.12.2016

13:01 Uhr

Statistisches Bundesamt

Immer weniger Wohnungen stehen leer

In Deutschland stehen immer weniger Wohnungen leer – und das, obwohl die Zahl der Wohnungen in den vergangenen Jahren gestiegen ist. Frei verfügbaren Wohnraum gibt es vor allem in Ostdeutschland.

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WiesbadenDie Zahl der Wohnungen in Deutschland ist in den vergangenen Jahren gestiegen und der Leerstand zurückgegangen. Im Jahr 2014 gab es 41 Millionen Wohnungen, 570.000 oder 1,4 Prozent mehr als 2010, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte.

3,1 Millionen waren demnach unbewohnt. Das entsprach einer Quote von 7,9 Prozent – vier Jahre zuvor hatte sie noch bei 8,4 Prozent gelegen.

Den größten Leerstand verzeichnete das Statistische Bundesamt für 2014 in Sachsen mit 13,8 Prozent. In Hamburg lag die Quote demnach mit 4,4 Prozent am niedrigsten. Insgesamt gab es in den östlichen Bundesländern einschließlich Berlin häufiger leerstehende Wohnungen als in den westlichen.

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Während im Vergleichszeitraum die durchschnittliche Wohnungsgröße zulegte, sank der Platz, der rein rechnerisch jedem Einwohner zur Verfügung stand. Der Statistik zufolge war eine Wohnung 2010 im Mittel 92,1 Quadratmeter groß, vier Jahre später waren es 92,9 Quadratmeter. Pro Einwohner ergab sich 2010 eine Wohnfläche von 45,1 Quadratmetern, 2014 waren es 44,5 Quadratmeter. Gleichzeitig stieg die Bruttokaltmiete pro Quadratmeter von 6,37 auf 6,72 Euro.

45,5 Prozent der Wohnungen wurden den Angaben zufolge im Jahr 2014 von ihren Eigentümern bewohnt. Dabei war die Quote in Berlin mit 14,2 Prozent am niedrigsten und im Saarland mit 62,6 Prozent am höchsten.

Von

afp

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