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10.02.2014

13:26 Uhr

Studie

Immobilienpreise werden weiter steigen

Es sei keine Blase, so schreiben Experten im Auftrag der Deutschen Bank nun in einer Studie. Zwar tendierten die Preise am Wohnimmobilienmarkt weiter nur in eine Richtung: Nach oben. Doch das sei eine „Normalisierung“.

Vor allem hier in München steigen die Preise für Wohnraum seit Jahren ungebremst, auch andere westdeutsche Städte zeigen diesen Trend. Doch von einer Blase könne keine Rede sein, heißt es in einer Studie im Auftrag der Deutschen Bank. dpa

Vor allem hier in München steigen die Preise für Wohnraum seit Jahren ungebremst, auch andere westdeutsche Städte zeigen diesen Trend. Doch von einer Blase könne keine Rede sein, heißt es in einer Studie im Auftrag der Deutschen Bank.

FrankfurtDer seit Jahren anhaltende Preisanstieg bei Wohnimmobilien wird sich einer aktuellen Studie zufolge auch 2014 fortsetzen. „Im laufenden Jahr könnte der Preis von Einfamilienhäusern im Schnitt um drei Prozent und der von Neubauwohnungen um fünf Prozent steigen“, sagte der Immobilienexperte der Deutschen Bank, Jochen Möbert, am Montag in Frankfurt. Grund seien die anhaltend günstigen Bauzinsen und die weiterhin hohe Nachfrage nach Immobilien.

Zwar trage der deutsche Wohnimmobilienmarkt Züge eines Booms. Von einer „Immobilienblase“ könne aber keine Rede sein. Der Preisanstieg sei vielmehr Zeichen einer Normalisierung, wie die Studie des Instituts für Immobilienwirtschaft der Universität Regensburg (IREBS) im Auftrag der Deutschen Bank zum Thema „Deutsche Wohnimmobilien als Kapitalanlage“ zeige: „2013 lagen die realen Preise für deutsche Wohnimmobilien noch deutlich unter dem Niveau, das sie Mitte der 1990er Jahre erreicht hatten.“

Welche deutschen Städte bei Investoren angesagt sind

Umfrage

Welche Städte sind bei Investoren besonders beliebt? Die Daten sind dem Trendbarometer Immobilien-Investmentmarkt von EY Real Estate entommen. Es wurden 15 europäische Immobilienmärkte inklusive Deutschland untersucht. Geantwortet haben insgesamt rund 500 europäische Unternehmen und Investoren. Wortlaut der Frage: „Welche deutschen Standorte stehen im Jahr 2014 besonders in Ihrem Investmentfokus?“

Platz 7

Stuttgart

20 Prozent

Platz 6

Düsseldorf

21 Prozent

Platz 5

Frankfurt

22 Prozent

Platz 4

Hamburg

23 Prozent

Platz 3

München

25 Prozent

Platz 2

Köln

26 Prozent

Platz 1

Berlin

36 Prozent

Da gleichzeitig die Einkommen anzogen und die Zinsen sanken, sei die Finanzierung von Immobilien für private Haushalte nach wie vor bezahlbar, erklärten die Experten. Das gelte für Deutschland insgesamt, aber deutlich weniger für westdeutsche Ballungsräume und Berlin.

Aus Sicht von Tobias Just von der Universität Regensburg führten demografische, gesamtwirtschaftliche und finanzielle Gründe seit Anfang 2008 dazu, dass die Haus- und Wohnungspreise in Deutschland preisbereinigt um rund drei Prozent jährlich steigen. Verantwortlich dafür seien unter anderem die deutlich gestiegene Beschäftigung, die niedrigen Kreditzinsen sowie der Trend zu Urbanisierung und eine starke Zuwanderung nach Deutschland. Auch die unsichere Situation an den Finanzmärkten wecke Interesse an Immobilien.

Die typischen Merkmale einer „Immobilienblase“ wie eine lockere Kreditvergabe, eine Überhitzung der Wirtschaft oder ein Auseinanderlaufen von Preis- und Mietentwicklung seien aber nicht zu erkennen, sagte Möbert: „Das reale Kreditwachstum verläuft in Deutschland sehr moderat. Wir sind weit entfernt von einer Preisdynamik wie in Südeuropa oder den USA vor der Finanzkrise.“

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Von

dpa

Kommentare (1)

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10.02.2014, 16:03 Uhr

so lange der Markt mit Geld massiv geflutet wird, muß man in Sachwerte gehen, dies sind bekanntlich Aktien oder Immobilien, wobei man hier unbedingt achten sollte (Lage, Lage, Lage). Eigntlich ist der Markt aber leergefegt (zum Leidwesen der Makler), da viele potentielle Verkäufer zuwarten, um einen noch höheren Verkaufspreis erzielen zu können

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