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28.01.2010

15:14 Uhr

Studie

Kein Aufatmen am Immobilienmarkt

Der deutsche Immobilienmarkt hat die Höhepunkt der Krise noch vor sich. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage unter Immobilien-Experten.

HB FRANKFURT. Die Krise auf dem deutschen Immobilienmarkt hat nach Einschätzung von Investoren und Immobilienunternehmen ihren Höhepunkt noch nicht erreicht. Mehr als 80 Prozent der Befragten sehen die Flächennachfrage und die Mieten unter zunehmenden Druck, heißt es in einer Studie der Unternehmensberatung Ernst & Young, für die mehr als 100 Banken, Wohnungsgesellschaften und Großinvestoren befragt worden waren.

"Der Markt befindet sich weiterhin in der Konsolidierungsphase", sagte Christian Schulz-Wulkow von Ernst & Young Real Estate laut Mitteilung vom Donnerstag. Die Immobilienbesitzer seien mit steigendem Leerstand und sinkenden Mieten konfrontiert.

Im internationalen Vergleich habe Deutschland in der Gunst der Investoren aber dazugewonnen, weil die deutschen Märkte weniger schwankten. 80 Prozent schätzten den deutschen Markt als attraktiv ein, bei der Umfrage im Vorjahr waren es 66 Prozent. Besonders gewannen Wohnimmobilien in der Gunst der Investoren, weil sie weniger Risiken als Büroimmobilien böten.

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