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18.05.2013

11:20 Uhr

Teurer Wohnraum

Chinas Immobilienpreise ziehen weiter an

Der Grat zwischen Konjunkturbelebung und unnötiger Verteuerung von Immobilien ist für Chinas Führung schmal. Im April stiegen die Preise für Neubauten um bis zu zehn Prozent – und das trotz Gegenmaßnahmen der Regierung.

Touristen vor der Skyline Schanghai: Die Preise für Neubauten sind im April weiter gestiegen. AFP

Touristen vor der Skyline Schanghai: Die Preise für Neubauten sind im April weiter gestiegen.

PekingTrotz des Gegensteuerns der Regierung heizt sich der Immobilienmarkt in China weiter auf. Im April zogen die Preise für Neubauten im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,9 (März: 3,6) Prozent an. Dies ergaben Reuters-Berechnungen auf Basis von Daten der Nationalen Statistikbehörde, die am Samstag vorgelegt wurden. In Peking belief sich der Anstieg sogar um 10,3 (8,6) Prozent, in Schanghai um 8,5 (6,4) Prozent.

Die chinesische Führung wagt einen schwierigen Balanceakt. Einerseits will sie die Teuerung am Häusermarkt drosseln, andererseits aber auch eine Konjunkturbelebung unterstützen. Erst im März gab es neue Schritte zur Abkühlung des Immobilienbooms.

Diese fielen weniger scharf aus als erwartet, zeigen aber offenbar eine erste schwache Wirkung: Denn im Vergleich zum Vormonat zogen die Häuserpreise im April nur noch um ein Prozent an, nachdem es im März 1,2 Prozent waren.

Von

rtr

Kommentare (8)

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Qualitaetsjournalist

18.05.2013, 11:47 Uhr

Die Bildunterschrift Touristen vor der Skyline Schanghai zeugt von außergewöhnlicher Journalistischer Qualität!

keeper

18.05.2013, 12:01 Uhr

die wichtigere Information wäre das Verhältnis Einkommen zu Mietzins;
und dann: Mietzins zu Kaufpreis.

Dann weiß man, was eine Blase ist.

... evtl. noch ein Verweis zu den Tumulten, welche schon bei einem leichten Rückgang der Immobilienpreise letztes mal entstanden sind ...

China ist ein Pulverfass.

M1ausB

18.05.2013, 22:07 Uhr

..habe ich auch so gedacht..kostet der m² jetzt 50€cent oder 500€ mehr. Der Artikel ist genauso informativ wie ein Sack Reis der irgendwo umfällt. Ein bischen mehr Zahlenwerk wär schon genial.

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