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02.01.2013

09:57 Uhr

Wegen hoher Energiepreise

Viele Deutsche sparen beim Heizen

Für viele Deutsche heißt es neuerdings: warm anziehen. Nach einer Umfrage des Dekra heizt jeder zweite weniger – wegen zu hoher Energiepreise. Auch auf den Stromverbrauch achten die Bundesbürger verstärkt.

Abgedreht: Die Deutschen setzen verstärkt auf warme Kleidung statt auf eine warme Heizung. dapd

Abgedreht: Die Deutschen setzen verstärkt auf warme Kleidung statt auf eine warme Heizung.

BerlinFast jeder zweite Deutsche spart wegen der hohen Energiepreise beim Heizen. Wie die „Bild“-Zeitung am Mittwoch unter Berufung auf eine Umfrage der Prüforganisation Dekra berichtete, senken 46 Prozent der Bundesbürger die Raumtemperatur und ziehen sich in den eigenen vier Wänden wärmer an. Vier von zehn Befragten (41 Prozent) heizen demnach weniger Räume und nicht die komplette Wohnung oder erwarten von einem Wechsel des Gas- oder Stromanbieters eine Kostenersparnis.

Zudem achten 86 Prozent der Bundesbürger laut Dekra-Umfrage auf einen geringeren Stromverbrauch: Sie sparen beim Kochen, Waschen und bei der Beleuchtung. Lediglich fünf Prozent der Befragten sei das Thema Energiekosten egal. Trotz der hohen Strom- und Gaspreise stehen die Deutschen demnach hinter der Energiewende: Drei von vier Befragten seien sich einig, dass der Abschied vom Atomstrom hin zu erneuerbaren Energien richtig sei, berichtete „Bild“ weiter.

Für Millionen von deutschen Haushalten sind zum Jahreswechsel die Preise für Strom und Gas gestiegen. Auf der Stromrechnung schlägt beispielsweise die Förderung der erneuerbaren Energien stärker zu Buche. Neben der sogenannten Ökostrom-Umlage steigen aber auch andere Preiskomponenten.

Nach Einschätzung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages dämpfen die steigenden Strompreise die Schaffung von neuen Jobs. „Betriebe, die die Energie- und Rohstoffpreise als Geschäftsrisiko sehen, haben zurückhaltendere Beschäftigungsabsichten“, sagte DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann der „Rheinischen Post“. Für zahlreiche Unternehmen seien die Strompreise zum 1. Januar im zweistelligen Prozentbereich gestiegen. In vielen Branchen sei aber die Weitergabe der gestiegenen Kosten nicht möglich.

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Ab dem nächstem Jahr wird es teurer: Die Umlage zur Förderung der erneuerbaren Energien steigt auf knapp 5,3 Cent. Handelsblatt Online erklärt, was das für den Verbraucher bedeutet und warum die Umlage überhaupt steigt.

Zugleich rechtfertigte Driftmann die umstrittenen Ausnahmen für energieintensive Betriebe bei den Kosten für Ökostrom und Netzentgelte. Viele energieintensive Unternehmen wären ohne diese Sonderregelungen im internationalen Wettbewerb „nicht überlebensfähig“.

Von

afp

Kommentare (1)

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OLDENDORP

02.01.2013, 15:45 Uhr

................................
ANBIETERWECHSEL AUS PRINZIP
................................
NEBEN MÖGLICHEN EINSPARPOTENTIALEN
SOLLTEN STROMKUNDEN SCHON AUS PRIN-
ZIP VON DEN VIER GROSSEN ANBIETERN
..
...ENBW...EON...RWE...VATTENVALL..
..
ZU GÜNSTIGEREN STROMERZEUGERN WECH-
SELN, DIE KEINE KOSTEN FÜR DIE BE -
SEITIGUNG IHRER KKWS AUFZUBRINGEN
HABEN.
..
AUSSERDEM WIRD DER STROM- UND GAS-
PREIS AN DER LEIPZIGER STROMBÖRSE
OFFENSICHTLICHZU LASTEN DER KUNDEN
ABGESPROCHEN.
..
EINIGE STADTWERKE BIETEN ONLINE-TARIFE
UND PRODUZIEREN IHREN STROM AUS WASSER-
KRAFT.
..
EIN WECHSEL STÄRKT DIE KOMMUNALE INFRA-
SRUKTUR UND DAS ÖKOLOGISCHE ENERGIEVER-
SORGUNG..
..

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