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07.03.2014

20:07 Uhr

Weiterer Aktientausch

Deutsche Wohnen will GSW noch enger binden

92 Prozent der GSW-Aktien hält der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen bereits. Geht es nach den Chefebenen beider Unternehmen, ist diese Zahl bald noch höher. Die Entscheidung darüber treffen allerdings die Aktionäre.

Durch die Zusammenführung ist der zweitgrößte börsennotierte Wohnungskonzern Deutschlands entstanden. Reuters

Durch die Zusammenführung ist der zweitgrößte börsennotierte Wohnungskonzern Deutschlands entstanden.

Frankfurt/BerlinDer Immobilienkonzern Deutsche Wohnen will im Rahmen der Übernahme des Konkurrenten GSW das Berliner Unternehmen noch enger an sich binden. Die Chefebenen beider Unternehmen hätten sich auf einen Vertrag mit der Deutsche Wohnen als beherrschendem Unternehmen geeinigt, berichteten beide Seiten am Freitag in Frankfurt und Berlin. Die Deutsche Wohnen hält bereits 92 Prozent der GSW-Aktien.

Geplant ist ein weiterer Aktientausch: Den verbliebenen GSW-Kleinaktionären solle das Angebot einer Abfindung in Form neuer Aktien der Deutsche Wohnen gemacht werden. Im Juni sollen die Hauptversammlungen beider Unternehmen über den sogenannten Beherrschungsvertrag entscheiden.

Nach früheren Angaben soll das fusionierte Unternehmen mit rund 150.000 Wohnungen die Nummer zwei der privaten Wohnimmobilien-Gesellschaften in Deutschland hinter der Deutschen Annington sein.

Von

dpa

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