Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

30.11.2013

10:16 Uhr

Wohnungen in Spanien

Goldman bietet nicht auf Madrid-Mietshäuser

Goldman Sachs und Blackstone bieten wohl doch nicht auf Wohnungen in Madrid. Auch andere Bieter sollen sich aus der Auktion um 1458 Wohneinheiten zurückgezogen haben. Der Mietpreis lag bei über 67 Millionen Euro.

Goldman Sachs investiert wohl doch nicht in spanische Immobilien. Reuters

Goldman Sachs investiert wohl doch nicht in spanische Immobilien.

MadridBlackstone, Goldman Sachs und andere Bieter haben sich offenbar aus der Auktion von 1458 Wohneinheiten in Spanien zurückgezogen. Damit bleiben die Liegenschaften weiter unverkauft, sagten zwei mit dem Vorgang vertraute Personen gegenüber Bloomberg News. Die Regionalregierung von Madrid hat den Kreisen zufolge bis zur Frist am 22. November keine verbindlichen Angebote für das Portfolio erhalten, das 22 Wohnsiedlungen in und um Madrid enthält.

Mindestens sieben Unternehmen hätten im Vorfeld Interesse am Kauf der Immobilien signalisiert, sagte eine der Personen, die namentlich nicht genannt werden wollte. Der geforderte Mindestpreis bei der Auktion betrug den Angaben zufolge 67,2 Millionen Euro. Die Immobilien, die unter den Hammer kommen sollten, seien zu 94 Prozent belegt und die Ausfallquote belaufe sich auf 21 Prozent.

Immobilien-Markt: Auf diese Trends setzen Asset Manager

Demografische Entwicklung

Ganze 93 Prozent der befragten Asset Manager halten den demografischen Wandel für den wichtigsten Faktor für das Asset Management von Wohnimmobilien. Immerhin 75 Prozent der Bestandshalter sehen das genauso.

Schere zwischen arm und reich

Es folgt als Faktor die Schere zwischen arm und reich. 60 Prozent der Asset Manager sowie 38 Prozent der Bestandshalter sehen diesen Aspekt als wichtigste Einflussgröße auf das Asset Management.

Pluralität der Lebenskonzepte

Den Aspekt „Pluralität der Lebenskonzept“ sehen 53 Prozent der Asset Manager als wichtigen Faktor für das Management der Wohnungswirtschaft. 38 Prozent der Bestandshalter sehen dieses Thema ebenfalls als wichtig an.

Klimaschutz und Energieeffizienz

47 Prozent der Asset Manager und 38 Prozent der Bestandshalter sehen den Klimaschutz und die Energieeffizienz als größten Einflussfaktor auf das Asset Management in der Wohnungswirtschaft.

Auswirkungen der Wirtschaftskrise

Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise werden nur von einem geringeren Teil der Bestandshalter (zwölf Prozent) als relevant für die weitere Entwicklung des Asset Managements im Wohnimmobiliensegment gesehen. Unter den Asset Managern sind immerhin vier von zehn Befragten dieser Meinung.

Ein Sprecher der Madrider Regionalregierung stand nicht umgehend für eine Stellungnahme zur Verfügung. Goldman-Sprecherin Sophie Bullock und Blackstone-Sprecher Andrew Dowler wollten keinen Kommentar abgeben.

Blackstone hatte in den USA 40.000 Wohnimmobilien für 7,5 Milliarden Dollar erworben. Im Juli vereinbarte die größte Private- Equity-Firma der Welt mit der Stadt Madrid den Kauf von 18 Apartmenthäusern für 125,5 Millionen Euro.

Goldman Sachs und die Madrider Private-Equity-Firma Azora Capital SL beschlossen im August, fast 20 Prozent mehr als den geforderten Mindestpreis für 32 Projekte im Sozialen Wohnungsbau zu zahlen. Verkäufer war damals die Regionalregierung der spanischen Hauptstadt.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×