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26.09.2016

14:28 Uhr

Wohnungsmarkt

Arm, ärmer, Student

Bald beginnt das Wintersemester an den Unis. Höchste Zeit, eine bezahlbare Bleibe zu finden. Doch in vielen Städten haben Studenten damit Probleme – mehr noch als in Vorjahren, wie eine Studie zeigt, die 91 Unistädte unter die Lupe genommen hat.

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BerlinZu teuer, zu viel Konkurrenz, zu weit draußen – Studenten in Deutschland haben einer Studie zufolge immer größere Probleme bei der Wohnungssuche. In der Mehrheit der Universitätsstädte hat sich die Wohnsituation im Vergleich zum Vorjahr verschlechtert.

Zu diesem Ergebnis kommt eine am Montag veröffentlichte Studie des Moses Mendelssohn Instituts im Auftrag des Immobilienentwicklers GBI. Untersucht wurden alle Hochschulstandorte mit mehr als 5000 Studenten.

In 19 Städten schätzen die Forscher die Wohnsituation als besonders kritisch ein. Allen voran stehen München, Frankfurt am Main und Köln. Besonders in der Domstadt sei die Suche nach einer passenden Wohnung im Jahresvergleich deutlich schwieriger geworden.

Auch in Freiburg, Darmstadt, Konstanz und Düsseldorf habe sich die Lage stark zugespitzt. „Während München in Sachen des schwierigen Wohnungsmarktes für Studierende lange Zeit eine absolute Sonderstellung hatte, machen diese jetzt auch in anderen Städten fast ähnliche Erfahrungen“, sagt Stefan Brauckmann, Direktor des Moses Mendelssohn Instituts.

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Die Einschätzung stützt sich auf eine Auswertung von Miet- und WG-Preisen, Leerstands-Quoten, Wanderungssalden, Studenten- und Erstsemesterzahlen. Auch die Zahl der Berufsschüler, die den Studenten auf dem Wohnungsmarkt Konkurrenz machen, wurde berücksichtigt.

Vor allem in den großen Metropolen und in international anerkannten Universitätsstädten sei die Wohnungssuche schwierig, ermittelten die Forscher. „In vielen klassischen Universitätsstädten macht sich jetzt die wachsende Zahl von Studierenden bemerkbar, die aus anderen Teilen Deutschlands oder aus anderen Ländern an die begehrten Hochschulen streben und deshalb keine Möglichkeit mehr haben, bei Eltern oder Verwandten zu wohnen“, erklärte Brauckmann.

Kommentare (7)

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Herr Holger Narrog

26.09.2016, 14:59 Uhr

Mittlerweile sterben wesentlich mehr Deutsche, als Deutsche geboren werden. Auch die Zahl der Studenten dürfte nicht extrem gestiegen sein.

Somit erscheint es wahrscheinlich dass die Studenten mit den Gästen der Kanzlerin um kleine Wohnungen konkurrieren. Da Letztere ihre Wohnungen vom Steuerzahler spendiert bekommen, haben die Studenten schlechte Chancen.

Die Studenten werden keine andere Wahl haben als aufs Land zu ziehen, oder mit Wohnungen vorlieb zu nehmen die für die Gäste der Kanzlerin nicht in Frage kommen.

Herr Matthias Moser

26.09.2016, 16:03 Uhr

So ein Schmarrn. Solange unsere Studiosi in Topappartements der Innenstädte oder unbedingt in den angesagten Vieterln leben müssen/wollen naja dann könnte das stimmen..
Aber muß das sein. Sind wir nicht auch was geworden in Studentenwohnungen in der Vorstadr. Ich habe damals 30km mit der S-Bahn nach München fahren müssen,um mit meinem Budget auszukommen.

Account gelöscht!

26.09.2016, 16:41 Uhr

WOHNUNGSMARKT
Arm, ärmer, Student
München, das viele Jahre mit besonders hohen Mieten eine Sonderstellung hatte, wird langsam von anderen Städten eingeholt. Quelle: dpa
Bald beginnt das Wintersemester an den Unis. Höchste Zeit, eine bezahlbare Bleibe zu finden. Doch häufig haben Studenten damit Probleme – mehr noch als in Vorjahren, zeigt eine Studie, die 91 Unistandorte untersucht hat.

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HARTZ 4 Empfänger bekommen vom Staat den Mietspiegel diktiert...und die gemeinden suchen für Flüchtlinge aber nicht für Hartz 4 Empfänger Wohnungen zu mieten.

Nun Studenten überbieten Mietspiegeln !

Glaubt deutschland so den Sozialen frieden zu erreichen...HERR MAAS ???


:-)))))


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