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Wohnungsmarkt

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„Die Gesetzgebung läuft der Realität hinterher“

Die Preise in der Hauptstadt laufen aus dem Ruder. dpa

Bau von Eigentumswohnungen in Berlin

Die Preise in der Hauptstadt laufen aus dem Ruder.

Die Große Koalition in Gründung hat sich nach der Regierungsbildung vorgenommen, den Wohnungsbau zu fördern. In den kommenden vier Jahren sollen 1,5 Millionen neue Wohnungen entstehen. Junge Familien soll der Wechsel ins eigene Heim mit jährlich 1.200 Euro Baukindergeld erleichtert werden.

Ob das den Preisanstieg nicht nur verlangsamt, sondern auch stoppt? Immobilienmarktexperte Eilers glaubt es nicht. Die Gründe sind einfach: „Die Bauwirtschaft ist voll ausgelastet.“ Wenn die Nachfrage noch einmal steige, gebe dies der Bauindustrie die Möglichkeit, noch einmal höhere Preise zu verlangen.

Insofern laufen auch andere Maßnahmen gegenwärtig wahrscheinlich ins Leere. Auch wenn eine Bodenwertsteuer die Grundstücksspekulation eindämmt, Baugenehmigungen schneller erteilt werden, also baureifes Land schneller zur Verfügung steht – der Engpass Baukapazität bleibt.

Und der Forderung, Menschen auf dem Land zu halten, indem die Infrastruktur dort verbessert wird, kann Eilers auch nicht viel abgewinnen. Es dauert nach seiner Auffassung zu lange, bis neue öffentliche Verkehrsverbindungen und schnelles Internet in ländlichen Gebieten bereitstehen, um die akuten Wohnungsprobleme der Großstädte zu lösen.

Mieter, die glauben, die Verschärfung der Mietpreisbremse und Einschränkungen bei der Modernisierungsumlage würden den Mietanstieg nennenswert bremsen, werden enttäuscht werden. Große börsennotierte Wohnungsvermieter signalisierten gegenüber dem Handelsblatt bereits, dass ihre Mieterhöhungsmöglichkeiten durch die geplanten Verschärfungen des Mietrechts kaum eingeschränkt würden.

Klar formuliert es Immobilienaktienanalyst Bernd Janssen vom Beratungsunternehmen Victoria Partners: „So lange Wohnungen knapp bleiben, werden Vermieter auch nach Umsetzung der Vereinbarungen im Koalitionspapier Mittel und Wege finden, ihre Mietforderungen durchzusetzen. Ohnehin läuft die Gesetzgebung der Realität immer wieder hinterher.“

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Kommentare (10)

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Herr Frieder Maier

13.02.2018, 19:01 Uhr

Solange Unternehmen ihre Standorte in Ballungsräumen ausbauen oder gar dort neu ansiederln wird dort Wohnraum knapper - und natürlich auch teurer. Vermieter / Bauherren "einbremsen" reduziert das Wohnungsangebot. Vermieterrechte stärken erzeugt zusätzliches Wohnraum-Angebot.

Herr Andre Peter

13.02.2018, 19:08 Uhr

Wenn die Stadt München überteuert für Flüchtlinge anmietet, werden die Steuerzahler bluten und die Mieter, die eine Wohnung suchen

ARMES DEUTSCHLAND

Herr Holger Narrog

13.02.2018, 19:11 Uhr

Die Kanzlerin und Genossen schütten eine grosse Menge Sozialismus aus ohne die Ursachen anzugehen.

Jährlich wandern ca. 300.000 Menschen netto aus der EU und ca. 500.000 Menschen als Gäste der Kanzlerin netto ein. Die deutsche Bevölkerung schrumpft um >100.000/Jahr. Dazu werden jährlich ca. 150.000 Wohnungen abgerissen, oder umgewidmet. Somit besteht ein Bedarf von ca. 400.000 Wohnungen/Jahr.

Die Zinsen liegen nahe 0, viele Menschen sind aufgrund der Aktivitäten von Draghi/Merkel und Genossen hinsichtlich des € verunsichert. Somit besteht ein grosses Interesse an einem Investment in Immobilien.

Gründe das kein Bauboom ausgebrochen ist....
1. Die Kommunen der Ballungszentren weisen sehr wenig Bauland aus. Dadurch sind Baugrundstücke sehr teuer.
2. Die im Zuge des Klimaschwindels erlassene ENEV (Energieeinsparverordnung) fordert eine Gebäudewärmeisolation die für Gebäude jenseits des Polarkreises sinnvoll ist. Das ist ein Widerspruch der Ökoreligion denn eigentlich sollte es gem. dieser Religion wärmer werden und eine Wärmeisolation demzufolge überflüssig sein.
3. Das Mietunrecht mit solchen Blüten wie der "Mietpreisbremse", oder erfrischenden Gerichtsuteilen hält viele potentielle Investoren zu Recht vom Bauen ab.

Eine einfache Alternative schnell und ohne Kosten den Wohnungsmangel zu beheben wäre es ein paar Millionen Sozialhilfesuchende zur Heimkehr zu motivieren.

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