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07.06.2013

18:15 Uhr

Wohnungsnot

Wohnraum für Studenten bleibt knapp

Der Wohnungsmangel in Deutschland trifft besonders Studenten. Bezahlbare Unterkünften sind rar. Verkehrsminister Ramsauer fordert deshalb von den Ländern weitere Investitionen für den Bau von Studentenappartements.

„Hier entstehen 241 Studentenwohnungen“: Solche Plakate wie hier in Greifswald sind die Ausnahme. Wohnraum für Studenten ist derzeit knapp. dpa

„Hier entstehen 241 Studentenwohnungen“: Solche Plakate wie hier in Greifswald sind die Ausnahme. Wohnraum für Studenten ist derzeit knapp.

BerlinDie Suche nach einer bezahlbaren Wohnung dürfte für Studenten auf absehbare Zeit schwierig bleiben. Bundesbauminister Peter Ramsauer (CSU) machte nach einem Treffen von Immobilienwirtschaft, Investoren und Studentenwerken am Freitag deutlich, dass man nicht über Nacht Gebäude hochziehen könne. „Aber ein Anfang ist gemacht“, sagte der Minister. Der Runde Tisch regte an, verstärkt leere Büros und Kasernen in Studentenwohnungen umzuwandeln. Wie schnell das gehen soll, blieb unklar. Ramsauer forderte von den Ländern zusätzliche Investitionen für den Bau von Studentenappartements. Nach seinen Angaben fehlen rund 70 000 Wohneinheiten.

Der große Wurf zur Lösung des Problems sei das nicht, kritisierte Katharina Mahrt vom Freien Zusammenschluss von StudentInnenschaften. Sie mahnte die Kommunen, nach kurzfristigen Lösungen zu suchen. Dazu gehöre der schnelle Ausbau der Wohnheime sowie die Erhöhung der Sozialwohnungsquote bei Neubauten. „Wir wollen nicht, dass Studenten wieder in Notunterkünften übernachten. Zum Studieren gehört ein Dach über dem Kopf“, sagte Mahrt der dpa.

Das Deutsche Studentenwerk sprach ebenfalls von einer „Politik der kleinen Schritte“. Man hoffe nun auf eine Zweckbindung bei der sozialen Wohnraumförderung, die studentische Belange berücksichtige. Hier müsse der Bund auf die Länder einwirken, forderte Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks, Achim Meyer auf der Heyde.

Von

dpa

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