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11.10.2016

15:11 Uhr

Investment Live

„Anleger müssen Geldanlage völlig neu denken“

VonJessica Schwarzer

Die anstehenden Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten, die Verhandlungen über den Brexit und die anhaltende Nullzinspolitik – was Experten Anlegern angesichts dieser brisanten Themen jetzt raten.

Investment Live

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Investment Live: Digital, immobil oder klassisch - Anleger suchen Rendite

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BerlinGlitzernde Nobelkarossen, wohin das Auge blickt. Ob schmucker Sportflitzer, luxuriöser Kombi oder riesiger Geländewagen - Autofans kommen hier auf ihre Kosten. Doch an diesem Abend in der Mercedes-Welt in Berlin geht es nicht um Autos, sondern um die Kapitalmärkte, um das überraschende Brexit-Votum in Großbritannien und die schwächeren globalen Wachstumsaussichten. „Investment Live“, die Anlegerinitiative von Deutscher Bank und Handelsblatt, ist zu Gast in der Hauptstadt.

Themen gibt es viele. „Wir erleben eine aufregende Zeit mit Nullzinsen, einem britischen Pfund, das tief fällt, und britischen Aktien auf Rekordhoch“, sagt Asoka Wöhrmann, Leiter Privatkunden Deutschland bei der Deutschen Bank. „Das sind fantastische Themen für die Diskussion am heutigen Abend.“ Doch bevor die startet, nimmt Wöhrmann erst einmal Stellung zu den jüngsten Schlagzeilen über das Institut.

Über die drohende Strafe von 14 Milliarden Dollar in den USA, die Kapitalausstattung des Instituts und über mögliche Hilfen wurde zuletzt heftig diskutiert. Solche Schlagzeilen bewegen nicht nur die Aktionäre der Bank, sondern auch ihre Kunden. „Die Situation in unserem Haus ist besser als von außen dargestellt“, so Wöhrmann.

Die Deutsche mache Fortschritte auf ihrem Weg, eine „bessere und einfachere Bank“ zu werden. „Seien Sie versichert, wir erfüllen aktuell alle Kapitalanforderungen“, ergänzt Wöhrmann. Nun warten Aktionäre wie Kunden darauf, welche Lösung die Bank im Streit mit dem US-Justizministerium findet.

Geldanlage völlig neu denken

Nach Lösungen - nämlich für ihre Geldanlage - suchen auch die Kunden der Deutschen Bank und ihrer Tochter, der Berliner Bank, die an diesem Abend ans Salzufer gekommen sind. Die Geldpolitik im Euro-Raum bleibt extrem locker, die US-Notenbank hat weitere Zinsschritte erst einmal aufgeschoben, die Aktienmärkte schwanken seit Monaten mehr oder weniger stark hin und her, zehnjährige Bundesanleihen bringen mittlerweile negative Renditen. Kein Wunder, dass sich viele Anleger in diesem Umfeld fragen, wie sie ihr Vermögen sichern oder vielleicht sogar eine angemessene Rendite erzielen können.

Kommentare (8)

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11.10.2016, 15:28 Uhr

Wenn man etwa Geld auf der hohen Kante hat, dann sollte man sich ein Stück Land oder eine Immobilie zu legen. Man kann auch Gold oder in Diamanten ausweichen.

Wer nicht das nötige Kleingeld hat, dem wird nichts anderes übrig bleiben um sich im Überlebenstraining zu üben...die Zeiten werden auf jeden Fall nicht besser sondern härter und der Mangel und die Armut werden weiter und schneller zunehmen.

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11.10.2016, 17:49 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich. http://www.handelsblatt.com/netiquette  

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11.10.2016, 17:53 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich. http://www.handelsblatt.com/netiquette  

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