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07.12.2017

08:48 Uhr

IWF

China soll Finanzsystem stärker stabilisieren

Wegen hoher Schulden in den Regionalregierungen empfiehlt der IWF China, sich stärker auf die Finanzstabilität zu konzentrieren. Die chinesische Zentralbank würdigte den Bericht als objektiv, sieht aber keine Probleme.

Der IWF schlägt China die Gründung eines Finanzstabilitätsausschusses vor. dpa

Internationaler Währungsfonds (IWF)

Der IWF schlägt China die Gründung eines Finanzstabilitätsausschusses vor.

PekingDer Internationale Währungsfonds (IWF) empfiehlt China, der Stabilität seines Finanzsystems eine höhere Priorität als Wachstumszielen einzuräumen. Vor allem bei den Regionalregierungen hätten sich hohe Schulden angehäuft, hieß es in einem am Mittwoch veröffentlichten IWF-Bericht.

Grund hierfür seien das Bemühen, regionale Wachstumsziele zu erreichen sowie Hilfen für Unternehmen, um große Arbeitsplatzverluste zu verhindern. Der IWF schlägt die Gründung eines Finanzstabilitätsausschusses vor. Dieser solle aus Vertretern der Zentralbank und drei Finanzregulierungsbehörden bestehen. Zudem solle die Bankenaufsicht personell verstärkt werden.

Die chinesische Zentralbank würdigte den Bericht als objektiv und sachdienlich. Er spiegele aber nicht das ganze Bild wider. China habe eine relativ starke Fähigkeit, finanzielle Risiken abzuwenden.

Von

rtr

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