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28.03.2006

10:30 Uhr

Angaben des Statistischen Bundesamtes

Stellenabbau trotz Umsatzanstieg in Industrie

Die deutsche Industrie hat zum Jahresauftakt deutlich mehr Umsatz gemacht. Trotzdem sind auch im Januar weitere Jobs verloren gegangen.

HB WIESBADEN. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Dienstag stieg der Umsatz im verarbeitenden Gewerbe und im Bergbau im Vergleich zum Vorjahr um 8,2 Prozent auf 116,3 Mrd. Euro. Dabei legte der Umsatz im Ausland deutlich um 13,1 Prozent auf 48,8 Mrd. Euro zu, im Inland stieg er um fünf Prozent auf 67,5 Milliarden.

Ende Januar 2006 arbeiteten dagegen nur noch knapp 5,9 Mill. Menschen in den Betrieben des Bergbaus und des Verarbeitenden Gewerbes mit mindestens 20 Beschäftigten. Dies waren fast 80 000 oder 1,3 Prozent weniger als im Januar 2005.

Kräftige Umsatzzuwächse verzeichneten die Angaben zufolge die Tabakverarbeitung, Medizin-, Mess-, Steuertechnik, Optik und die Herstellung von Uhren sowie die Metallerzeugung und -bearbeitung. Überdurchschnittlich zulegen konnten auch Autobau und die Herstellung von Kraftwagenteilen sowie Maschinenbau und Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren. Leicht unterdurchschnittlich wuchsen unter anderem die Herstellung von Geräten der Elektrizitätserzeugung und -verteilung, die Chemieproduktion sowie das Ernährungsgewerbe. Umsatzeinbußen erlitten die Rundfunk- und Nachrichtentechnik und das Bekleidungsgewerbe.

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