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05.10.2016

07:19 Uhr

Angst vor dem „harten Brexit“

Britische Finanzbranche fürchtet Milliardenverluste

38 Milliarden Pfund – soviel könnten die britischen Banken bei einem „harten Brexit“ an Umsatz einbüßen, fürchtet ein Branchenverband. Auch im Sinne der Kunden müsse eine gütliche Einigung mit der EU angestrebt werden.

Brexit-Pläne

Derber Absturz: Britisches Pfund auf tiefsten Stand seit 1985

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LondonDie britische Finanzbranche könnte einer Studie zufolge bei einem „harten Brexit“ bis zu 38 Milliarden Pfund an Umsatz einbüßen. Sollten die Firmen das Recht verlieren, ihre Dienstleistungen in der Europäischen Union zu verkaufen, könnten zudem 75.000 Arbeitsplätze verschwinden, heißt es in der Untersuchung der Beratungsfirma Oliver Wyman, die am Donnerstag veröffentlicht wurde und vom Branchenverband The City UK in Auftrag gegeben wurde.

Es sei wichtig, dass bei den Verhandlungen der britischen Regierung mit der EU ein Ergebnis erzielt werde, das die Geschäfte der Firmen möglichst wenig störe und im Interesse der Kunden sei, sagte Oliver-Wyman-Vizechef Hector Sants.

Die Zukunft der britischen Finanzbranche dürfte ein wichtiger Punkt in den Verhandlungen sein. Der Sektor steuert den größten Teil zu den britischen Exporten bei und ist die wichtigste Steuerquelle für die britische Regierung. Der Studie zufolge kommt der Sektor auf einen jährlichen Umsatz von 190 bis 205 Milliarden Pfund und beschäftigt etwa 1,1 Millionen Menschen.

Von

rtr

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