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23.08.2012

10:04 Uhr

Anleihenkäufe

EZB könnte geheime Zinsobergrenze festlegen

Zinsobergrenze durch die Hintertür: Die Europäische Zentralbank überlegt offenbar, eine Obergrenze für Staatsanleihen festzulegen – aber nicht zu veröffentlichen. So könnte die Notenbank Krisenländer stützen.

Interne Überlegungen: EZB-Chef Mario Draghi überlegt offenbar, geheime Zinsobergrenzen für Anleihenkäufe einzuführen. dpa

Interne Überlegungen: EZB-Chef Mario Draghi überlegt offenbar, geheime Zinsobergrenzen für Anleihenkäufe einzuführen.

BerlinDie Europäische Zentralbank (EZB) prüft einem Zeitungsbericht zufolge eine neue Variante für Anleihekäufe. So könnte die EZB zwar eine Zinsobergrenze für Staatsanleihen eines Landes intern festlegen, diese aber nicht veröffentlichen, berichtete die Tageszeitung „Die Welt“ in ihrer Donnerstagausgabe unter Berufung auf mehrere mit der Diskussion vertraute Personen. Dies würde der Notenbank mehr Spielraum geben bei der Stützung von Krisenländern. Eine Entscheidung gebe es noch nicht, hieß es weiter. Der EZB-Rat wolle sich aber auf seiner Sitzung am 6. September über mögliche Interventionen entscheiden.

Auf einen Bericht des „Spiegel“ vom Wochenende, wonach die EZB den Kauf von Staatsanleihen bestimmter Euro-Länder ab einem gewissen Risikoaufschlag erwägt, um damit die Zinskosten dieser Euro-Mitglieder zu dämpfen, hatte die EZB ungewöhnlich direkt reagiert. Es sei falsch über die Form künftiger EZB-Interventionen zu spekulieren, sagte am Montag ein Sprecher der stets auf ihre Unabhängigkeit bedachten Zentralbank.

Kommentare (4)

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23.08.2012, 10:22 Uhr

"Einem Zeitungsbericht zufolge ..."

War das ein Amateur-Reporter mit Zeigefinger, hallo ich könnte da was wissen?
Sorry, aber da war Wikileaks ja besser in den Quellenangaben.
Das macht keinen Spaß.

Sven

23.08.2012, 10:30 Uhr

Immer wieder neue Tricks der Europäischen Zentralbank (EZB) - so etwas muss bös enden.

Tabu

23.08.2012, 11:32 Uhr

Draghi und der Lieferanteneingang..
Von hinten rein und strahlend von vorn wieder
raus..
Geliefert wird nach südlichem Prinzip..
wüßte auch nicht,wie es nun noch anders möglich
wäre,drei der größeren Volkswirtschaften zu stützen,
einschließlich Griechenland.
Egal ob diese Meldung nun stimmt oder nicht..
bei all den Brüchen ,kommt es auf eine
Schurkerei mehr oder weniger,nun nicht mehr an..
Hollande und Samaras,werden es Merkel diese Woche noch
beibringen,wie sie im "deutschem Interesse" zu ticken
hat..Ansonsten nicht nur Ausschluß in der Europa GmbH.





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