Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

07.10.2016

14:49 Uhr

Anti-Dumping-Aufschläge

EU erlässt Strafzölle auf chinesischen Stahl

Strafzölle gegen Billigstahl: Die EU erhebt Aufschläge für den Import einer Reihe von chinesischen Stahlerzeugnissen. Für Grobbleche muss künftig bis zu über 73 Prozent des Preises zusätzlich gezahlt werden.

Die EU hat gegen diverse chinesische Stahlprodukte Strafzölle verhängt. dpa

Billigimporte aus China

Die EU hat gegen diverse chinesische Stahlprodukte Strafzölle verhängt.

BrüsselZur Abwehr von Billigimporten aus China hat die EU weitere Strafzölle verhängt. Auf warmgewalzte Stahlerzeugnisse, die zum Beispiel bei der Produktion von Rohren und beim Schiffsbau Verwendung finden, müssen ab sofort Antidumping-Aufschläge von bis zu 22,6 Prozent des Preises gezahlt werden.

Für ebenfalls betroffene Grobbleche werden sogar Strafzölle eingeführt, die zwischen 65,1 und 73,7 Prozent liegen. Sie kommen zum Beispiel beim Bau von Brücken, Ölplattformen oder Windkraftanlagen zum Einsatz.

Zahlen und Fakten zu China

Bevölkerung

China ist mit 1,37 Milliarden Menschen das bevölkerungsreichste Land der Erde.

Fläche

Auf einer Fläche von rund 9,5 Millionen Quadratkilometern ist China in 22 Provinzen und fünf Autonome Regionen gegliedert.

Sonderverwaltungszonen

Dazu kommen die beiden Sonderverwaltungsregionen Hongkong und Macau.

Hauptstadt

Die Hauptstadt des Reichs der Mitte ist Peking. Dort allein leben mehr als 20 Millionen Menschen – und das sind nur die offiziellen Zahlen.

Han und Minderheiten

Die große Mehrheit der Bevölkerung sind Han-Chinesen (91,6 Prozent), dazu kommen 55 Minderheiten.

Religion

Rund ein Fünftel der Bevölkerung hängt Volksreligionen an, dazu kommen sechs Prozent Buddhisten und 2,4 Prozent Muslime.

Stadt und Land

Mit 749 Millionen Menschen lebt die Mehrheit der Bürger (55 Prozent) in Städten.

Die neuen Antidumping-Aufschläge sollen heimische Hersteller vor unlauterer Konkurrenz schützen und werden mindestens sechs Monate lang gelten, wie die EU-Kommission am Freitag mitteilte. Sie ergänzen eine ganze Reihe anderer Strafzölle auf Stahlerzeugnisse aus China.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×