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18.10.2012

18:58 Uhr

Anzeichen für Entspannung

US-Frühindikatoren im Aufschwung

Der Sammelindex der US-Konjunktur-Frühindikatoren hat im September unerwartet stark zugelegt. Im Vormonat war er noch gesunken. Die Analysten reagieren dennoch teils skeptisch.

Ein Werk des Autobauers General Motors in Hamtramck, US-Bundesstaat Michigan. Reuters

Ein Werk des Autobauers General Motors in Hamtramck, US-Bundesstaat Michigan.

WashingtonIn den USA ist der Sammelindex der Konjunktur-Frühindikatoren im September überraschend kräftig gestiegen. Im Monatsvergleich sei der Index um 0,6 Prozent geklettert, teilte das private Forschungsinstitut Conference Board am Donnerstag in Washington mit. Volkswirte hatten lediglich mit einem Anstieg um 0,2 Prozent gerechnet. Im Vormonat war der Index noch um revidierte 0,4 (ursprünglich: 0,1) Prozent gesunken. Der Sammelindex setzt sich aus zehn Frühindikatoren zusammen. Dazu zählen unter anderem die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die Neuaufträge in der Industrie, das Verbrauchervertrauen und die Baugenehmigungen.

Trotz der auf den ersten Blick positiven Entwicklung gab es von Analysten keinen ungeteilten Beifall: So verwies die Postbank darauf, dass die Hälfte des Anstiegs auf ein massives Plus bei den Baugenehmigungen zurück gehe. Auch sei der Vormonatswert nach unten revidiert worden, gaben die Experten zu bedenken. Damit zeige der Sammelindex über die vergangenen Monate hinweg „keinerlei Anzeichen einer zunehmendem Dynamik der US-Wirtschaft“.

Von

dpa

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